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Henninger Turm Noch kein Essen in 130 Metern Höhe

Eigentlich sollte das Restaurant in der Spitze des neuen Henninger Turms schon längst eröffnet haben. Aber die Eröffnung verzögert sich noch wegen letzten konzeptionellen Umbaumaßnahmen des Bauherrn. Die ersten Käufer der Wohnungen ziehen hingegen schon ein.

Henninger Turm Frankfurt/Main
Der Neubau des Henninger Turms ragt vor der Skyline der Bankenstadt in die Höhe. Foto: dpa

Eigentlich sollte man bei „Franziska“ in 130 Metern Höhe, also im Restaurant in der Spitze des neuen Henninger Turms mit Skyline-Blick schon längst lecker essen können.

Zuletzt war die Eröffnung samt öffentlich zugänglicher Aussichtsplattform für Herbst 2017 geplant gewesen. Ursprünglich war sogar von Anfang 2017 die Rede. „Dass wir noch nicht eröffnet haben liegt aber nicht an uns, sondern daran, dass der Bauherr uns die Flächen einfach noch nicht freigegeben hat“, sagt Gastronom Christian Mook auf FR-Anfrage am Freitag. „Aber ich mache da auch keinen Druck. Ich weiß, dass so ein großes Bauprojekt einfach länger dauern kann“, betont Mook.

Das bestätigt dann auch Jörg Janson. Er leitet für den Mannheimer Bauherrn Actris das Projekt Henninger Turm am Hainer Weg. „Es gab noch konzeptionelle Umbaumaßnahmen, die werden aber zeitnah abgeschlossen sein“, betont Janson. „Wir wollen am Ende ein qualitativ herausragendes Ergebnis haben.“ Er werde sich in den nächsten Wochen nochmal wegen eines genauen Eröffnungstermins mit Mook absprechen.

Eine Küche im 38. Stock sei zwar schon da, erzählt Mook. Aber es fehle noch die Hauptattraktion. Die Showküche mit integriertem Kitchen-Counter im 39. Stock, dort wo die Gäste direkt dem Koch auf die Finger schauen können. „Sobald wir einziehen dürfen, beginnen wir mit unserer Gestaltung der Räumlichkeiten. Wir rechnen das dies dann acht Wochen dauern wird“, so Mook.

Benannt ist Mooks zukünftiges Restaurant nach seiner Großtante. Geplant ist eine gehobene Küche. Deutsche und regionale Klassiker sollen neu interpretiert werden. Bodentiefe Fenster sollen einen Rundum-Blick auf die Skyline und das Frankfurter Umland bieten, außerdem gibt es eine Außenterrasse. Die Mook-Gruppe betreibt in Frankfurt derzeit bereits fünf Restaurants unter ihnen das „Mon Amie Maxi“ oder das „Surf’n Turf“. Der 140 Meter hohe Henninger Turm gehört zu den höchsten Wohnhäusern in Deutschland. Das nach Plänen des Architektenbüros Meixner Schlüter Wendt gebaute Hochhaus lehnt sich an das alte Wahrzeichen in Sachsenhausen an.

„Die ersten Käufer der Wohnungen im Henninger Turm sind gerade dabei, diese nun zu beziehen“, sagt Janson.

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