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Frankfurt „Kein Zeitdruck bei Probebühne“

Die Zukunft der Probebühnen der Städtischen Bühnen an der Schielestraße im Ostend sei nicht gefährdet, heißt es im Kulturdezernat.

Die Zukunft der Probebühnen der Städtischen Bühnen an der Schielestraße im Ostend ist nach Ansicht des Kulturdezernats nicht gefährdet. Dieses sieht die Stadt auch nicht in Zeitdruck. „Es besteht kein Grund zur Sorge“, sagte Jana Kremin, die Sprecherin von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) am Freitag auf Anfrage.

Zwar sei der Frankfurter Immobilieninvestor Ardi Goldman, dem das Grundstück an der Schielestraße gehöre, mit dem Wunsch an das Kultur- und das Liegenschaftsdezernat herangetreten, diese Fläche gegen ein städtisches Areal an der Hanauer Straße zu tauschen. Noch gebe es aber einen Mietvertrag mit sechs Jahren Restlaufzeit, der auch bei einem Verkauf weiter gelte.

Das Kulturdezernat könne nicht beurteilen, inwieweit der angebotene Grundstückstausch für die Stadt adäquat sei. Das müsse nun zunächst das Liegenschaftsdezernat beurteilen. „Erst danach können wir beginnen, uns Gedanken zu machen“, sagte Kremin der Frankfurter Rundschau.

Die FDP im Römer forderte die Regierungskoalition und das Kulturdezernat gestern auf, endlich mit der Suche nach Lösungen für die Sanierung oder den Neubau der städtischen Bühnen zu beginnen. Ihr kulturpolitischer Sprecher Stefan von Wangenheim kritisierte, dass Hartwig im Kulturausschuss mit keinem Wort auf die Zukunft der Probebühnen eingegangen sei und die Koalition erneut alle Anträge zu den Städtischen Bühnen zurückgestellt habe.

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