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Frankfurt Einkaufen jenseits der Frankfurter Zeil

Neubauprojekte könnten den Frankfurter Standorten, die jenseits der typischen Passantenströme liegen, mehr Aufmerksamkeit bescheren.

Einmal die Zeil hinauf zur Konstablerwache und wieder zurück zur Hauptwache. So laufen noch immer sehr viele Passanten, wenn sie in Frankfurt shoppen. Jenseits der sehr umsatzstarken Einkaufsmeile nimmt die Frequenz rasch ab. Doch die vielen Neubauprojekte im Areal könnten nach Einschätzungen von Immobilienexperten auch bisher jenseits der typischen Passantenströme liegenden Standorten mehr Aufmerksamkeit bescheren.

Beim Maklerhaus CBRE etwa beobachtet man trotz der Auswirkungen des Onlinehandels eine sukzessive Ausweitung der innerstädtischen Verkaufsflächen. Die habe vor mehr als fünf Jahren mit der Entwicklung des One am Goetheplatz begonnen und sich seitdem ungebremst fortgesetzt. Jarko Stilp, Einzelhandelsexperte bei CBRE Frankfurt, weist etwa auf die Flächen hin, die im Maro an der Ecke Neue Mainzer Straße/Neue Rothofstraße entstanden sind, die Läden, die im Junghof Plaza ganz in der Nähe Platz finden sollen und das Flare of Frankfurt am Eschenheimer Turm. Rechnet man das Upper Zeil am Kaufhof, das Haus Opernplatz 2 und das Projekt Four auf dem Deutsche-Bank-Areal hinzu, entstehen nach Zahlen von CBRE allein in diesen fünf Neuentwicklungen  um die 30 000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsflächen.

Die neuen Einkaufslagen können nach Einschätzung Stilps „die Strahlkraft der Stadt weiter erhöhen“. Mit dem Four und dem Junghof Plaza dringe der Handel zudem in das Bankenviertel vor. Einiges tue sich zudem am Roßmarkt und der dort beginnenden Kaiserstraße. Die sei in einer Metamorphose zur Trendlage, heißt es.

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