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Entwicklung der Innenstadt „Der Mittelstand kann sich das leisten“

Immobilienmanager Alexander Koblischek über den Wandel der Frankfurter Innenstadt, gestiegene Preise und sozialen Wohnungsbau.

Hotel, Wohnungen und Läden
Auf dem früheren FR-Areal schaffen RFR und Strabag ein Hotel, Wohnungen und Läden. Foto: Michael Schick

Herr Koblischek, viele haben sich schon an der Stelle am Kaufhof versucht, an der Sie das Geschäftshaus Upper Zeil errichten. Jürgen Schneider ist mit der Zeilgalerie spektakulär gescheitert. Was berechtigt Sie zu der Hoffnung, dass der Standort nun funktioniert?
Der Standort war schon immer gut, er wird funktionieren. Wir haben die Zeilgalerie mit DC Values gekauft und uns zugetraut, das Objekt besser vermietet zu bekommen. Letztlich sind wir aber zu dem Ergebnis gekommen, dass die Immobilie selbst schwierig ist. Also, was haben wir gemacht? Abgerissen und neu gebaut.

Jetzt wird die Struktur eine ganz andere sein.
Korrekt. Das neue Einzelhandelskonzept ist flexibel. Wir haben die Fläche aufgeteilt in vier Läden. Die Anbindung nach oben ist variabel. Das Gebäude wird oben an den Kaufhof angebunden und könnte bei Bedarf auch mit dem My Zeil verbunden werden.

Wenige Meter weiter, auf dem früheren FR-Areal, bauen Sie das Flare of Frankfurt. Drei Wohntürme entstehen an der Stiftstraße, gleich vier Hochhäuser auf dem Deutsche-Bank-Areal. Wie wird das alles die Innenstadt verändern?
Ich finde sehr positiv, dass wieder mehr Wohnraum in der City entsteht. Im Flare of Frankfurt etwa, das wir mit der Strabag realisieren, haben Sie Einzelhandel, aber auch 59 Eigentumswohnungen. Ich glaube, dass das auch für die Zeil gut ist, die ohnehin eine der frequenzstärksten Einkaufsmeilen in Deutschland ist.

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