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Wohnen in Frankfurt 5000 demonstrieren gegen Mietwahnsinn in Frankfurt

„Miethaie zu Fischstäbchen“: Tausende sind in Frankfurt auf die Straße gegangen, um gegen die extrem hohen Mieten und den Mangel an bezahlbaren Wohnungen zu demonstrieren.

Demo gegen den Mietpreiswahnsinn
In Frankfurt gehen die Menschen gegen die hohen Mieten auf die Straße. Foto: Monika Müller

In Frankfurt haben am Samstag rund 5000 Menschen gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel demonstriert. Auf Plakaten und Transparenten standen Slogans wie „Stadt für Alle“, „Keine Profite mit der Miete“, „Miethaie zu Fischstäbchen“.  Eine der Initiatorinnen, Annette Wippermann vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen, forderte: „Wohnungspolitik muss wieder Sozialpolitik sein. Derzeit ist sie Wirtschaftspolitik.“ Wenn der Markt extrem hohe Kaufpreise oder Mieten hergibt, werden sie von den Wohnungseigentümern auch eingefordert. An dieser Stelle solle die Politik aktiv eingreifen, um bezahlbaren Wohnraum für Normalverdiener sicherzustellen. 

Die Teilnehmer der Demonstration kamen nicht nur aus Frankfurt selbst, sondern auch aus den umliegenden Städten Offenbach, Darmstadt und Mainz. Auch dort sind viele Menschen von sehr hohen, teils kaum noch bezahlbaren Mieten betroffen. Die Demonstration verlief überwiegend friedlich. Nur einmal kam es kurz zu einer Irritation, als ein Teilnehmer am Willy-Brandt-Platz eine Rauchbombe zündete. Die Polizei registrierte dies als Ordnungswidrigkeit, schritt jedoch nicht ein.

Für Normalverdiener ist es in Frankfurt äußerst schwer geworden, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Mieten zählen zu den höchsten in Deutschland. 13 bis 15 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter gelten als normal. Zum Bündnis „Mietenwahnsinn Hessen“ haben sich mehr als 30 einzelne Initiativen zusammengeschlossen. (mit dpa) 

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