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Wetter Frankfurt Unwetter über Frankfurt

2. UpdateNach Gewitterfront setzt der Frankfurter Flughafen am Nachmittag Starts und Landungen aus +++ Im Stadtwald stürzten Bäume um +++ Oberleitung in Frankfurt beschädigt +++ Alles zum Unwetter über Frankfurt im Ticker:

Unwetter-Auswirkungen am Frankfurter Flughafen
Ein Flugzeug startet am Donnerstag am Frankfurter Flughafen. Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)

Kurz und heftig fiel das Unwetter am Donnerstagnachmittag über Frankfurt aus. Es brachte Abkühlung, aber auch Arbeit für die Feuerwehr. Das Wichtigste im Überblick:

19.00 Uhr: Die Frankfurter Feuerwehr zieht eine erste Bilanz. Mehr als ein Dutzend Mal mussten Einsatzkräfte bis 18 Uhr ausrücken. Überwiegend mussten abgebrochene Äste beseitigt werden. Vier Bäume stürzten um und begruben Autos unter sich. Im Ostend, wo ein Baum auf eine Oberleitung gestürzt war, konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. In der Richard-Wagner-Straße wird noch immer das Dach eines Gebäudes gesichert. Metallene Dachprofile hatten sich losgerissen.

17.40 Uhr: Auf dem Frankfurter Hauptbahnhof stehen zahlreiche Züge in den Gleisen. Manche davon fahren irgendwann ab, andere nicht. Pendler und Reisenden stehen ratlos umher - oder in den langen Schlange vor den Auskunftsschaltern an.

Die zentralen Anzeigen zeigen völlig unbrauchbare Dinge an: die Verspätung von Zügen, die teils vor mehr als einer Stunde hätten abfahren sollen. Welche Züge als nächstes in welche Richtung fahren, ist dagegen nicht zu erkennen. Und die Durchsagen berichten lediglich in kurzen Abständen davon, dass es wegen Unwetter im Großraum Frankfurt zu Verspätungen und Zugausfällen komme. (mit bay)

16.45 Uhr: Ein Böschungsbrand ist auf der Strecke Hanau - Fulda ausgebrochen und wird von der Feuerwehr bekämpft. Zudem ist die Oberleitung auf der Strecke Hanau - Frankfurt beschädigt. Züge werden weiträumig umgeleitet.    

16.40: Der Zugverkehr in und um Frankfurt läuft wieder an, nachdem die Züge einige Zeit zurückgehalten worden sind. Es kann weiterhin zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr kommen.

16.30 Uhr: Die Autobahn 3 nahe Seligenstadt wurde in Richtung Würzburg voll gesperrt. Dort liegen Bäume auf der Fahrbahn, wie die Polizei mitteilt.

16.20 Uhr: Nach Angaben der Feuerwehr ist im Frankfurter Ostend ein Baum auf eine Oberleitung der Bahn gestürzt. Die Einsatzstelle liege in der Mayfarthstraße.

Außerdem hat der Wind ein Dach in der Richard-Wagner-Straße im Nordend abgedeckt. Die Feuerwehr ist im Einsatz.

16.15 Uhr: Wegen der herannahenden Gewitterfront hat der Frankfurter Flughafen am Donnerstagnachmittag für etwa eine halbe Stunde den Flugbetrieb eingestellt. In dieser Zeit fanden fänden keine Starts und Landungen statt, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport.

Gegen 16.15 Uhr lief der Betrieb wieder an.

Die Flugzeuge sollten in der Luft bleiben, bis das Gewitter vorbeigezogen sei, so der Sprecher. Dies sei das normale Vorgehen bei solchen Wetterlagen. Auch die Bodenabfertigung war vorübergehend eingestellt worden wegen Blitzschlaggefahr auf dem Vorfeld. 

Die Lufthansa reservierte schon einmal 3000 Hotelzimmer, falls Passagiere stranden sollten. Die Fluggesellschaft stellte sich eigenen Angaben zufolge darauf ein, dass rund 6000 Passagiere und rund 40 Flüge von den Auswirkungen der Gewitterfront betroffen sein könnten.

Auch der Bahnverkehr war betroffen. S-Bahnen fuhren mit Verspätung oder fielen aus. Der Bahn-Fernverkehr wurde kurzzeitig eingestellt, etwa auf der Strecke zwischen Frankfurt und Heidelberg. 

Nach Angaben der Frankfurter Feuerwehr stürzten wegen Sturmböen im Stadtwald Bäume um. Die Stadt warnte, dass die Gefahr von Astbrüchen in Parks und Grünanlagen wegen der Windböen erhöht sei. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Starkregen, Wind und Hagel gewarnt. (mit Material von dpa)

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