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Weltkriegsbombe in Frankfurt Bombe im Gallus: Nur einer weigerte sich, zu gehen

18. Update+++ Erste Bilder von der Bombe +++ OB Feldmann lobt Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen +++ Entwarnung um 23.49 Uhr +++ Die Bombenentschärfung im Gallus im Minutenprotokoll.

Bombe im Gallus
Auf einer Palette, verzurrt und ohne Zünder, liegt die im Frankfurter Stadtteil Gallus entschärfte englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf der Ladefläche eines Transporters der Kampfmittelräumdienstes. Foto: Boris Roessler (dpa)

Im Frankfurter Stadtteil Gallus ist am Mittwoch bei Bauarbeiten in der Nähe der Frankfurter Messe eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie wurde wie geplant am späten Donnerstagabend entschärft. Dazu mussten die Bewohner im Evakuierungsgebiet bis 19 Uhr ihre Häuser verlassen haben. Die Ereignisse im Protokoll.

12.20 Uhr: Die Evakuierung des Gallusviertels wegen der Entschärfung der Weltkriegsbombe wird aus Sicht der Frankfurter Feuerwehr nicht die letzte gewesen sein. „Die nächste Bombe kommt bestimmt“, sagt Feuerwehrsprecher Rainer Heisterkamp. Die Einsatzkräfte seien gerüstet und hätten inzwischen Übung mit solchen Lagen: „Wir sind ein eingespieltes Team.“

12 Uhr: Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) dankt nach der Entschärfung des Blindgängers im Gallus den Bewohnern des Evakuierungsgebietes für ihre Besonnenheit und Polizei, Feuerwehr sowie Hilfsorganisationen für ihre gute Arbeit. „Mein Dank an alle Beteiligten, dass die Evakuierung so gut geklappt hat und auch die Bombenentschärfung vor 24 Uhr gelang.“ Feldmann hatte am Donnerstagabend die Betreuungseinrichtung im Messe Forum besucht, in der Evakuierte unterkamen, die nicht zu Familienangehörigen oder Freunden gehen konnten. Im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Einsatz im Gallus ruft der OB in einer Presserklärung die Frankfurter zu einer Teilnahme an der Demonstration für Respekt am Samstag, 24. Februar, in der Innenstadt auf. Die Gewerkschaft Verdi will mit der Demo auf die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte hinweisen. „Zeigen wir Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen, zeigen wir den Menschen, die für unser Frankfurt im Einsatz sind, dass die ganz übergroße Mehrheit an ihrer Seite steht“, sagte Feldmann.

10.40 Uhr: Auch die Frankfurter Feuerwehr zieht nach der Entschärfung der Weltkriegsbombe im Gallus eine positive Bilanz. „Wir sind ja mittlerweile geübt“, sagte ein Feuerwehr-Sprecher  am Freitagmorgen und spielte damit auf die häufigen Bomben-Funde in der Stadt an. Vom Katastrophenschutzzentrum in Eckenheim aus koordinierte die Feuerwehr am Donnerstag die Evakuierung der Bewohner innerhalb der Evakuierungszone. Die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen haben sehr gut geklappt, sagte der Sprecher.  Bewohner, die nicht aus eigener Kraft den Stadtteil verlassen konnten, mussten abtransportiert werden. Eine Betreuungseinrichtung wurde in einer Messehalle eingerichtet. Insgesamt sammelten sich dort bis zu 700 Anwohner, die alle mit Essen versorgt wurden. Rund 250 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr und verschiedener Hilfsorganisationen waren während der Evakuierung und Entschärfung im Einsatz.

10 Uhr: Nur ein Bewohner im Gallus wollte vor der Entschärfung der Bombe nicht seine Wohnung verlassen, berichtet ein Sprecher der Frankfurter Polizei am Freitagmorgen. Insgesamt sei die Evakuierung aber problemlos verlaufen. Und auch der Mann, der sich zunächst weigerte, zu gehen, habe nach gutem Zureden der Einsatzkräfte die Evakuierungszone verlassen. Diese hatte am Donnerstagabend bis 19 Uhr geräumt werden müssen. Die Entschärfung der Bombe konnte pünktlich um 23 Uhr beginnen. Der Polizei-Sprecher sprach von einem insgesamt gut verlaufenden Einsatz. Die Bauarbeiten auf dem Grundstück in der Kölner Straße, auf dem der Blindgänger gefunden wurde, gehen inzwischen weiter.

7.15 Uhr: Von der im Gallus entschärften englischen Fliegerbombe gibt es nun ein erstes Bild. Im Vergleich zu der Bombe, die Ende August auf dem Campus der Goethe-Uni gefunden worden war und stattliche 1400 Kilo Sprengstoff enthielt, war dieser Blindgänger mit 50 Kilo vergleichsweise klein. Doch seine Entschärfung war brisant, weil er nicht vorab bei einer Kontrolle der Baustelle gefunden worden war, sondern erst während der laufenden Bauarbeiten.

Ein Bagger hatte die Bombe am Mittwoch buchstäblich schon auf der Schaufel, weswegen sie kaum geschützt an der Oberfläche im Erdreich lag. Deswegen und wegen der engen Wohnbebauung musste auch die Evakuierungszone auf 300 Meter ausgedehnt werden.

01:17 Uhr: Die meisten Menschen sind inzwischen hoffentlich wieder gut zu Hause angekommen. Auch für uns endet ein ereignisreicher Tag.

23. Februar, 00:13 Uhr: Zwischen „Messe Tor Ost“ und den Haltestellen „Speyerer-Straße“, „Galluswarte“ und „DB-Zentrale“ fahren Shuttle-Busse der VGF, meldet die Feuerwehr.

23:49 Uhr: Die Feuerwehr meldet die erfolgreiche Entschärfung der Bombe und wünscht allen einen guten Heimweg. Alle Absperrungen sind aufgehoben.

23:11 Uhr: Pünktlich um 23 Uhr hat die Entschärfung der Bombe begonnen, schreibt die Polizei kurze Zeit später.

22:57 Uhr: Eine Userin will sich bei Twitter nicht über die Unterkunft in der Messehalle beschweren. Es sei sogar Fußball gelaufen. Übrigens: Borussia Dortmund und  RB Leipzig stehen in der nächsten Runde der Europa League.

22:44 Uhr: Die Feuerwehr berichtet derweil von rund 700 Anwohnern, die in der Messehalle versorgt werden und an langen Tischen auf die Entschärfung der Bombe warten.

22:41 Uhr: Bei Twitter schreibt auch die Polizei, es sehe ganz gut aus in Bezug auf Personen, die noch in der Sperrzone sind.

22:02 Uhr: Bislang scheint alles nach Plan zu Laufen. Von Seiten der Feuerwehr gebe es zurzeit keine Verzögerungen, sagt ein Sprecher. Die Einsatzkräfte warten, dass die Polizei das Gelände frei gibt. In einer knappen Stunde soll die Entschärfung beginnen.

21:00 Uhr: Im Gallus gab es offenbar eine Explosion. An die Furchtsamen unter uns: keine Angst - es war nicht die große Bombe. Eher ein Explosiönchen; wie ein Twitter-Nutzer berichtet, haben sich offenbar Unbekannte einen Spaß erlaubt und während der Evakuierung eine Feuerwerks-Batterie gezündet.

19:30 Uhr: Die Evakuierung verläuft bislang nach Plan, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Feuerwehr bittet aber, die Betreuungsstelle an der Messe nicht mit PKWs anzufahren. Es seien keine Parkmöglichkeiten vorhanden.

19:00 Uhr: Spätestens jetzt sollten betroffene Anwohner die Sperrzone verlassen haben. In den nächsten Stunden wollen Polizisten prüfen, ob die Häuser tatsächlich leer sind. Bei der letzten großen Evakuierung setzten Beamte unter anderem Wärmebildkameras ein.

18:29 Uhr: Bis 19 Uhr werden Busse der VGF die Haltestellen „DB-Zentrale“, „Galluswarte“ und „Speyerer-Straße“ bis zur Messe Tor Ost anfahren. Diese Haltestellen werden auch nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen wieder „rückwärts“ bedient.

17:25 Uhr: Die Frankfurter Feuerwehr begründet via Twitter die späte Uhrzeit der Bomben-Enschärfung. Zum einen werde der Flugverkehr so nicht beeinträchtigt, zum anderen seien zu später Stunde weniger Menschen auf der Straße unterwegs. Die Feuerwehr reagiert damit auf mehrere Tweets verärgerter Anwohner.

16:25 Uhr: Zur Erinnerung: Anwohner müssen die Sicherheitszone bis 19 Uhr verlassen haben. Die Polizei will anschließend das Gebiet noch einmal kontrollieren, Widerspenstigen drohen Geldstrafen.

15:50 Uhr: Laut Polizei sind rund 9000 Menschen von der aktuellen Evakuierung im Gallus betroffen. 

15:20 Uhr: Im Oktober 2017 wurde in der Knoorstraße, ebenfalls im Gallus, eine ähnliche Bombe gefunden und entschärft. Damals mussten allerdings nur Menschen im Umkreis von 100 Metern ihre Wohnungen verlassen.

Die diesmal deutlich größere Evakuierungszone sei auf die Lage der Bombe und auf die Wohnbebauung im Umfeld zurückzuführen, teilte das Regierungspräsidium Darmstadt auf Anfrage mit.

15 Uhr: Die Polizei fährt derzeit mit Lautsprecherwagen durch das Evakuierungsgebiet im  Gallus und informiert die Bewohner, dass eine Bombe gefunden worden ist und sie das Areal zu ihrer eigenen Sicherheit bis spätestens 19 Uhr verlassen haben müssen.

14.45 Uhr: Die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes werden, wenn alle Bewohner bis 19 Uhr ihre Wohnungen im  Evakuierungsgebiet rechtzeitig verlassen haben, um 23 Uhr mit der Entschärfung der 50 Kilo schweren Weltkriegsbombe beginnen, teilt die Polizei mit. Die Entschärfung könnte eine Stunde dauern. Das Ende der Sperrung werden Polizei und Feuerwehr im Internet und im Radio bekannt geben.

RMV kündigt Fahrplan-Änderungen an

13.40 Uhr: Der RMV präzisiert die Folgen, die die Entschärfung der Fliegerbombe im Gallus auf den Nahverkehr haben wird. Nach derzeitigem Stand sind die S-Bahn-Linien S3, S4, S5 und S6 betroffen und - je nach Uhrzeit der Sperrung - voraussichtlich auch die RMV-Bahnlinien RB15, RE30, RB34, RB40, RB41, RB48, RE98, RE99. Die U-Bahnen werden regulär fahren. Neben dem S-Bahn- wird auch der Straßenbahn- und Busverkehr im Viertel eingeschränkt.  Wie Klaus Linek, Pressesprecher von traffiQ, am frühen Nachmittag sagte, werden die Straßenbahnlinien 11 und 21 nur eingeschränkt verkehren. Die Linie 11 fährt in der Zeit von 22.30 Uhr bis 0 Uhr nur zwischen „Zuckschwertstraße“ und „Rebstöcker Straße“ sowie zwischen „Schießhüttenstraße“ und „Hauptbahnhof“.

Die Linie 21 fährt im gleichen Zeitraum nur zwischen „Stadion“ und  „Hauptbahnhof“ und wird von dort nach „Festhalle/Messe“ umgeleitet. Die Linie entfällt zwischen „Platz der Republik“ und „Mönchhofstraße“. Auch der Busverkehr ist von der Bombenentschärfung betroffen. Die Buslinie 46 verkehrt zwischen 19 und 0 Uhr nur zwischen „Wasserweg“ und „Hauptbahnhof“. Die Linie entfällt zwischen „Hauptbahnhof“ und „Römerhof“. Der Betrieb der Buslinie 52 wird ab 19 Uhr voraussichtlich eingestellt. Wie traffiQ-Sprecher Linek weiter sagte, können sich diese Angaben aufgrund einer anderen Lageeinschätzung durch Polizei und Feuerwehr noch kurzfristig ändern.

12.50 Uhr: Für Menschen, die kein kurzfristiges Obdach bei Freunden oder Verwandten finden, stellen die Rettungskräfte eine Unterkunft im Forum der Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1,  bereit. Diese sei von der Evakuierungszone zu Fuß zu erreichen und ab 18 Uhr geöffnet. Die Messe rechne mit bis zu 1000 Menschen, sagte ein Sprecher der Messe. Es sei aber auch für mehr Schutzsuchende Platz. Teile der Messe liegen noch im betroffenen Bereich. Dort hätten Arbeiter bereits am Mittwochabend ein Gasflaschenlager geräumt, sagte ein Feuerwehrsprecher.

12.45 Uhr: Um 13 Uhr werden die an der Evakuierung und Entschärfung der Weltkriegsbombe im Gallus beteiligten Einsatzkräfte zu einer gemeinsamen Sitzung bei der Feuerwehr zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten, wie ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr berichtet. An der Beratung werden Polizei und Feuerwehr Vertreter der Stadt Frankfurt sowie Hilfsorganisationen und Vertreter der betroffenen Verkehrsbetriebe teilnehmen. 

11.55 Uhr: Die Frankfurter Feuerwehr hat die Ausmaße der Evakuierungszone aktualisiert. Damit auch englischsprachige Bewohner des Gallusviertels informiert werden können, hat sie einen englischsprachigen Flyer zur Evakuierung veröffentlicht. Er ist hier zu finden.

11.15 Uhr: Bei der Deutschen Bahn steht um 11.15 Uhr noch nicht fest, welche Folgen die Bomben-Entschärfung für den S-Bahn-Betrieb in Frankfurt hat: „Wir sind abhängig von den Entscheidungen der Sicherheitskräfte“, sagte ein Sprecher. Betroffen sind laut RMV die S-Bahnlinien S3, S4, S5, S6 sowie die RMV-Bahnlinien RB15, RB34,RB40, RB41, RB48, RE30, RE98 und RE99. Möglicherweise werden die S-Bahnen über die Ferngleise geleitete und halten lediglich an der Galluswarte und am Westbahnhof nicht. Auch der Transport der betroffenen Bevölkerung müsse gewährleistete sein, sagte der Bahnsprecher: „Die Evakuierten wollen ja zu ihrer Verwandtschaft fahren.“ Er empfahl, sich unter www.rmv.de zu informieren.

10.30 Uhr: Bauarbeiter beginnen an der Fundstelle der Bombe in der Kölner Straße 82 damit, einen schweren Bauzaun aufzustellen, um diese abzuriegeln.

10.05 Uhr: Der  Rhein-Main-Verkehrsverbund teilt auf seiner Website  mit, dass es wegen  der Entschärfung der Bombe im Gallus Einschränkungen im S-Bahn- sowie im Regionalverkehr geben wird. Die S-Bahn-Linien S3, S4, S5 und S6 sowie die RMV-Bahnlinien RB15, RB34, RB40, RB41, RB48, RE30, RE98 sowie RE99 werden nach ersten Informationen unterbrochen. Die S-Bahn-Station Galluswarte wird gesperrt. Für Straßenbahn und Busse werden zurzeit nach Angaben von Klaus Linek, Pressesprecher von traffiQ, Pläne erarbeitet.

10 Uhr: Von der Evakuierung sind voraussichtlich die drei Frankfurter Tageszeitungen betroffen: die Frankfurter Rundschau, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Neue Presse. Die Redakteure der Frankfurter Rundschau werden nach Angaben der Chefredaktion bis 19 Uhr die Redaktionsräume an der Mainzer Landstraße verlassen haben. Der Redaktionsschluss für die Print-Ausgabe wird vorgezogen. Die Digital-Redaktion wird dagegen ihre Berichterstattung zur Evakuierung und Entschärfung der Weltkriegsbombe intensivieren und ausdehnen. Die Online-Redakteure werden im Home-Office bis in die späte Nacht über die Entschärfung und alles andere berichten.

9.45 Uhr:  Die Frankfurter Feuerwehr hat einen vorläufigen Plan zur Entschärfung der Bombe und Evakuierung der betroffenen Straßen im Gallusviertel bekannt gegeben: Alle Menschen müssen bis 19 Uhr das Evakuierungsgebiet verlassen haben. Danach wird die Polizei von 19 Uhr bis 23 Uhr kontrollieren, ob das Gebiet menschenleer ist. In der Zeit von 23 Uhr bis 24 Uhr soll die Fliegerbombe entschärft werden.

9 Uhr: Die Evakuierung des betroffenen Gebietes läuft an. Bereits am Mittwoch haben sich Menschen bei der Feuerwehr gemeldet, die nicht aus eigener Kraft ihre Wohnungen verlassen können, da sie zu alt sind oder eine Behinderung haben. Sie werden von Einsatzkräften im Verlauf des Tages zu Notunterkünften gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagt.

8.30 Uhr: An der Fundstelle in der Kölner Straße ist alles ruhig. Polizisten haben die Bombe bewacht, wie ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr am Morgen berichtet. Auch Feuerwehrleute sind vor Ort. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg soll heute Abend zwischen 23 und 24 Uhr entschärft werden.

 

Hintergrund: Der Bombenfund im Gallus ist nicht der erste, der eine größere Evakuierung notwendig macht. Frankfurt erlebte 2017 die größte Evakuierungsgeschichte der Nachkriegszeit.

Am 30. August waren Arbeiter im Westend, am Rande des Uni-Campus, auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Am 3. September wurde die Bombe entschärft. Dazu mussten das gesamte Westend, das halbe Nordend, Teile Bockenheims und der Dornbusch evakuiert werden. Insgesamt mehr als 60.000 Menschen mussten aus ihren Häusern. Auch drei Krankenhäuser und der Hessische Rundfunk wurden geräumt.

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