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Vorfall in ICE Sex-Vorwürfe gegen Schaffner

Der Zugbegleiter eines ICE wird am Frankfurter Fernbahn vorübergehend festgenommen. Er soll eine 17 Jahre alte Schwarzfahrerin auf der Zug-Toilette missbraucht haben.

Der Zugbegleiter eines ICE soll eine minderjährige Schwarzfahrerin missbraucht haben. (Symbolbild) Foto: Michael Schick

Nach einer Anzeige einer 17 Jahre alten Bahnkundin wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs eines Zugbegleiters in einem ICE hat sich Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn (DB) Fernverkehr zu Wort gemeldet: „Wir sind bestürzt über die erhobenen Vorwürfe“, sagte Bohle. „Übergriffe auf Kunden sind absolut tabu.“

Die DB arbeite intensiv mit den ermittelnden Behörden an einer schnellen und lückenlosen Aufklärung. Der betroffene Zugbegleiter sei bis zum Ende der Ermittlungen vom Dienst freigestellt. Bis zur Klärung der Vorwürfe gelte die Unschuldsvermutung. „Klar ist aber auch, dass wir Übergriffe auf Kunden in keiner Form dulden“, versicherte Bohle. Der Verdächtige war am Montagnachmittag in einem ICE 109 am Fernbahnhof des Flughafens festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei. Um die Spuren zu sichern, habe der Zug dort zwei bis drei Stunden gestanden.

Die Strafanzeige selbst wurde in Wuppertal gestellt. Laut dem zuständigen Oberstaatsanwalt Gerhard Pauli gab die 17-Jährige an, sie habe keine Fahrkarte gehabt. Der Schaffner soll sie dann auf der Zugtoilette zu „sexuellen Handlungen“ gezwungen haben. Ob das gegen ihren Willen geschah und überhaupt, werde ermittelt. Angaben zu Wohnsitz, Alter und Nationalität des Beschuldigten machte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hagen am Donnerstag nicht. Dieser sei nicht in Haft genommen worden. Der Vorfall werde zwischen Wuppertal und Dortmund verortet.

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