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Volksverhetzung Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Heidi Mund

Gegen die als radikale Christin bekannt gewordene Heidi Mund ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung. Sie wurde angezeigt, mit ihren "Gebetsvorschlägen" zum Tag der deutschen Einheit jenen Tatbestand erfüllt zu haben.

Wegen Heidi Mund ist die Staatsanwaltschaft aktiv geworden - Volksverhetzung lautet der Vorwurf. Foto: peter-juelich.com

Seit Heidi Mund ihre politische Agitation von der Straße ins Internet verlagert hat, vergeht kaum ein Tag ohne eine Botschaft an ihre Anhänger. Die ehemalige Frontfrau der „Freien Bürger“ und „Pegida Rhein Main“ hat hierfür einen weiteren Verteiler -  „Save Europe“ - gegründet, der es sich explizit zum Ziel gesetzt hat, Deutschland vor dem Islam zu retten.

Zum Tag der deutschen Einheit hatte  Mund zu einer Menschenkette um Deutschland aufgerufen, um „als geistliche Mauer,…, und mit der „Autorität Gottes“ den  „Mächten der Finsternis“ zu widerstehen.

„Hand in Hand betend für unser Land“ nannte die radikale Christin ihre Anleitung für jenen Akt des Widerstands, der am 3. und 4. Oktober mit mäßiger Beteiligung stattfand – und auf den bereits am 4.  Oktober eine Anzeige von Privat gegen Heidi Mund folgte. Ihre  „Gebetsvorschläge“ erfüllten den Tatbestand der Volksverhetzung, lautet die Anzeige.

Darin ruft sie zum Gebet auf und fordert unter anderem:

„Wir bitten FÜR die echten Flüchtlinge, dass sie wieder Hoffnung für ihr Leben bekommen, dass unser HERR sie tröstet,…,  gegen die massenhafte Einwanderung von 90 % junger moslemischer Männer, die ihre eigenen Heimatländer aufbauen sollen und hier nicht unsere Mädchen und Frauen vergewaltigen; dass sie mit dem Wort Gottes – der Bibel - wieder zurück in ihre Heimatländer geschickt werden, dort wo sie hingehören. . ... Gegen Krankheiten und Seuchen, die Einwanderer mitgebracht haben, …,. Wir bitten Gott,…, um Engel, die er an die Grenzen Deutschlands und der anderen europäischen Länder stellt.“

Wie die Pressestelle der Kriminalpolizei auf Anfrage erklärt, hat sich mittlerweile die Staatsanwaltschaft Frankfurt der Sache zur rechtlichen Prüfung angenommen. Diese will jedoch zu diesem Zeitpunkt keine Angaben machen.

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