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Verkehrsgesellschaft Aufzüge für U-Bahn-Stationen

Die VGF baut bis Ende 2017 einen Lift an der Haltestelle Eschenheimer Tor. Dann soll die Station Westend folgen.

Der Aufzug kommt. Foto: christoph boeckheler*

Noch machen alte und gehbehinderte Fahrgäste um einige U-Bahn-Stationen einen weiten Bogen. In den kommenden Jahren will die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) die letzten verbliebenen unterirdischen Stationen mit Aufzügen nachrüsten. Schon seit Anfang August laufen die Arbeiten für den Bau von Lifts in der Station Eschenheimer Tor, wie die VGF nun mitteilte.

Von der Ecke Bockenheimer Anlage/Eschersheimer Landstraße soll ein Aufzug hinunter in die weitläufige B-Ebene fahren. Von dort gehen Fahrgäste ein paar Meter bis zum zweiten Aufzug, der hinunter zum Bahnsteig führt. Der Bau kostet 1,7 Millionen Euro und soll bis zum Jahresende 2017 fertig sein.

Für Fußgänger fällt bis dahin ein Teil des Gehwegs weg: an der Ecke Bockenheimer Anlage/ Eschersheimer Landstraße ab Freitag, 23. September. Autos fahren dann leicht verschwenkt auf der Eschersheimer Landstraße nach Süden und auf der Bockenheimer Anlage nach Westen. Einige Parkplätze fallen weg. Sie werden 30 Meter nach Westen verlagert.

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, fehlt nur noch ein Aufzug im städtischen U-Bahn-Netz: der hinunter zur Station Westend. Über seine Lage wird noch heftig gerungen. Der Ortsbeirat 2 hatte sich zuletzt wenig erfreut gezeigt über die Pläne der VGF, den Lift auf einer Verkehrsinsel mitten auf der viel befahrenen Bockenheimer Landstraße anzuordnen. Fünf Bäume müssten gefällt werden, weil die Fahrbahn verschoben werden müsste. „Die Planungen laufen noch“, heißt es dazu seitens der VGF. Die Kosten liegen bei 2,2 Millionen Euro. Bis 2019 soll der Aufzug fertig sein.

Zuletzt hatte die Verkehrsgesellschaft zwei Aufzüge in der U-Bahn-Station Schweizer Platz in Betrieb genommen, außerdem vier Aufzüge in der Station Miquel-/Adickesallee.

Die Aufzugsnachrüstung läuft seit 2004. Die Stationen auf der sogenannten A-Strecke mit den Linien U1 bis U3 und U8 wurden im Jahre 1968 eröffnet, ohne Aufzüge.

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