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Verkehr in Frankfurt Digitale Wegweiser zur Frankfurter Messe

Damit Besucher besser zur Frankfurter Messe finden, stellt die Stadt digitale Hinweisschilder mit LED-Technik auf. Die haben allerdings ihren Preis.

Hammering Man
Die Stadt weist den Weg zur Messe Frankfurt besser aus, mit 72 digitalen Schildern. Foto: Georg Kumpfmüller (FRFOTO)

Damit Wirtschaftsverkehr und Messe-Besucher besser zur Messe Frankfurt finden, stellt die Stadt insgesamt 72 neue Schilder auf. Im Dezember begännen die Arbeiten, sagte Gert Sahnke, der Leiter des Straßenverkehrsamts. Sie sollen „im Wesentlichen“ zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2019 fertig sein, unterbrochen vom Bau der U-Bahn ins Europaviertel. Vollständig abgeschlossen sollen sie bis Ende 2022 sein.

Die digitalen Schilder sind mit LED-Technik ausgestattet und zeigen die Ziele sowie die Parkhäuser an. Die städtische Verkehrsleitzentrale steuert sie. Aufgestellt werden die sogenannten Schilder und Schilderbrücken rund um die Messe: an Theodor-Heuss-Allee, Friedrich-Ebert-Anlage, Mainzer Landstraße, Europa-Allee, Am Römerhof und Katharinenkreisel. Sie ergänzen damit die sechs neuen Wegweiser, die die Verkehrsbehörde Hessen Mobil zur diesjährigen IAA an der Autobahn A648 aufgestellt hat. Das Land steuert 4,2 Millionen Euro bei. Insgesamt kosten die Schilder 10,7 Millionen Euro. Das sind 2,6 Millionen Euro mehr als zunächst gedacht.

Nach der ersten Ausschreibung hatte sich keine Firma gefunden, die zu diesem Preis arbeiten wollte. Also musste die Stadt in die zweite Runde gehen, allerdings zu schlechteren Konditionen. Der Mehrkostenvorlage haben die Stadtverordneten schon zugestimmt.

Um die schweren Fundamente zu verlegen, fiele während der Arbeiten teils eine Spur für den Autoverkehr weg, kündigte Stahnke an. Der Staatssekretär im hessischen Verkehrsministerium Matthias Samson (Grüne) sagte, die Verkehrswende sei nur mit der Digitalisierung zu bewältigen. Die Schilder würden dabei helfen, die Staus zu Messezeiten zu verringern. „Die Erreichbarkeit der Messe ist von überragender Bedeutung“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). „99 Prozent“ des Wirtschaftsverkehrs zur Messe liefen über Lastwagen, Transporter und Autos.

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