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Verkehr im Riederwald Zu viel Verkehr vor dem Torbogen

Im Ortsbeirat 11 wird der Verkehr im Riederwald diskutiert. Das Stadtteilgremium will die Kreuzung von Schäfflestraße und Am Erlenbruch für Schüler sicherer machen.

Dauerstau, Parkplatznot, unsichere Wege – „der Riederwald kommt in Sachen Verkehr bei vielen Frankfurtern nicht gut weg“, sagt Raven Kirchner, Chef des SPD-Ortsvereins. Vor allem die Kreuzung von Schäfflestraße und Am Erlenbruch hat der Stadtteilpolitiker im Blick. Sie ist die Hauptzufahrt zur Siedlung mit dem Torbogen über der Schäfflestraße. Gerade für Grundschüler, die den Erlenbruch und die U-Bahntrasse auf dem Weg zur Pestalozzischule kreuzen, sei es dort gefährlich.

Deshalb soll die Kreuzung sicherer werden. Auf Antrag der SPD wünscht sich der zuständige Ortsbeirat 11, dass die Ampelschaltung besser an den Takt der Stadtbahn angepasst wird. Ein grüner Pfeil soll es Autofahrern in der Schäfflestraße ermöglichen, künftig schneller nach rechts auf den Erlenbruch abzubiegen, wenn eine U-Bahn vorbeifährt.

Damit das möglich ist, muss die Kreuzung frei sein. Allerdings kommt es oft zu Rückstaus, weshalb die Verkehrsteilnehmer häufig eine Ampelschaltung abwarten müssten, ehe sie aus der Schäffle- und der Vatterstraße rausfahren können, so der Ortsbeirat. Auf Antrag der SPD wünscht sich das Gremium daher Schilder mit der Aufschrift „Bei Rückstau hier halten“. Die sollen Pestalozzischülern zugute kommen, die um die Autos herumlaufen müssten.

SPD sammelt Unterschriften

Ein weiteres Hindernis für Rechtsabbieger aus der Schäfflestraße sind Dauerparker am Straßenrand, die laut SPD die Abbiegespur blockieren – mitunter den ganzen Tag. Und das, obwohl dort eingeschränktes Halteverbot gilt. Der 11er bittet den Magistrat, den Bereich vor dem Torbogen häufiger zu kontrollieren. Die Vorlagen sind Teil eines neuen SPD-Verkehrskonzepts. Unter dem Motto „Sicher gehen – schneller ankommen“ sammelt der Ortsverein auch Unterschriften im Stadtteil.

Im Straßenverkehrsamt kennt man die Probleme. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Termine mit dem Ortsbeirat und Schulen“, sagt Amtsleiter Gert Stahnke auf Anfrage. Zuletzt gab es ein Treffen am Johanna-Tesch-Platz, bei dem diskutiert wurde, wie man den Übergang über den Erlenbruch sicherer machen kann. Die jetzigen Anträge des Ortsbeirats wird die Behörde nun prüfen.

Wie die FR bereits berichtete, möchte die SPD auch die Nachtbuslinie n5, die von der Konstablerwache aus durch das Ostend, Bornheim und Seckbach, Bergen-Enkheim und den Riederwald zurück in die Innenstadt fährt, aufsplitten. Jeder zweite Bus soll demnach in die entgegengesetzte Richtung fahren, damit er zunächst den Riederwald ansteuert. Die Vorlage wurde in der jüngsten Ortsbeiratssitzung einstimmig verabschiedet.

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