Lade Inhalte...

Unterstützung aus Berlin Geld vom Bund für Romantik-Museum

Die Pläne für ein Romantik-Museum in Frankfurt bekommen Unterstützung aus Berlin. Noch fehlen 1,8 Millionen Euro. Der Hochstift spricht von einem positiven Signal.

28.11.2013 19:51
OB Peter Feldmann (SPD), Friedrich von Metzler und Petra Roth setzten sich für das Romantik-Museum ein. Foto: Martin Weis

Die Zusage der schwarz-roten Koalition in Berlin für die Unterstützung des Romantik-Museums in Frankfurt lösen in Frankfurt Freude aus: "Die Aufnahme des geplanten Deutschen Romantik-Museums als national bedeutsamer Kulturort in den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD sehen wir als ein positives Signal aus Berlin", sagte Prof. Anne Bohnenkamp-Renken, die Direktorin des Freiens Deutschen Hochstifts, am Donnerstag. Zur Realisierung des Projekts fehlten noch rund 1,8 Millionen Euro.

Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, "national bedeutsame Kultureinrichtungen" zu fördern, darunter das Romantik-Museum in Frankfurt. Seine Förderung solle "vorrangig geprüft werden", heißt es in der am Mittwoch vorläufig unterzeichneten Vereinbarung. Summen wurden nicht genannt.

Bereits 5,5 Millionen Euro Spenden

Bohnenkamp-Renken bezifferte die Gesamtkosten auf 16 Millionen Euro. Die alte Bundesregierung habe eine Förderung von 4 Millionen Euro in Aussicht gestellt, ebenso wie das Land Hessen. Der Rest muss vom Freien Deutschen Hofstift aufgebracht werden, inzwischen sind nach dessen Angaben 5,5 Millionen Euro aus Spenden und Zuwendungen zusammengekommen, weitere 700 000 Euro in Aussicht gestellt.

Basis für das Museum ist die einzigartige Sammlung zur Literatur der deutschen Romantik, die in den Archivkellern des Freien Deutschen Hochstifts liegt. Das Projekt drohte zu scheitern, weil das schwarz-grün regierte Frankfurt aus Spargründen ausgestiegen war. Dagegen hatte sich Protest geregt, auch von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Im Frühjahr spendete ein Kölner Galerist eine Million Euro für das Museum. Im Sommer beschloss der Magistrat, die Option zum Museumsbau offen zu halten. (dpa)

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen