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Technische Störung Straßenbeleuchtung versagt in Frankfurt

Ein fehlendes Funksignal lässt am Donnerstag Abend in weiten Teilen Frankfurts die Straßenbeleuchtung ausfallen. Die Mainova steuert manuell nach. Nach einer halben Stunde sind die Lichter wieder an.

15.11.2012 19:46
Die Skyline von Frankfurt in der Nacht. (Symbolbild) Foto: dpa

Wer am Donnerstag Abend durch Frankfurts Straßen spazierte, der musste das in der Zeit zwischen 18 und 18.30 Uhr im Dunkeln tun. Mitten im Feierabend-Verkehr fiel die Straßenbeleuchtung in weiten Teilen des Stadtgebiets aus. Der Grund war ein fehlendes Funksignal aus München. Dort hatte ein Stromausfall am Morgen für Chaos gesorgt.

"Das Funksignal wird normalerweise täglich gesendet", erläuterte Mainova-Pressesprecher Thomas Breuer. Nur am Donnerstag Abend blieb es aus. Die Straßenlampen hätten sich zwar nach einiger Zeit von selber angeschaltet, so Breuer weiter, doch dann habe ein falsches Funksignal erneut dafür gesorgt, dass die Lampen ausgingen. Erst als das gesamte System in Frankfurt heruntergefahren und neu gestartet wurde, sei der Defekt behoben gewesen. Nach 18.30 Uhr funktionierte die Straßenbeleuchtung tadellos.

Polizei: Verkehr nicht gefährdet

Wegen des Ausfalls der Straßenbeleuchtung habe sich aber kein besondere Verkehrsgefährdung ergeben, teilte die Polizei mit. Vermehrte Unfälle seien nicht registriert worden. Aber Dutzende von besorgten Anrufern hätten sich bei der Polizei gemeldet.

In München, von wo aus das Signal nach Frankfurt gesendet wird, gab es am Donnerstagmorgen den größten Stromausfall seit zwei Jahrzehnten. In weiten Teilen der Stadt herrschte eine Stunde lang Chaos. Fast eine halbe Million Menschen standen im Dunkeln, als um Punkt 7 Uhr in vielen Stadtteilen der Strom wegblieb. (lad/dpa)

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