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Symposium Sylvia Weber kritisiert „Demo für Alle“

Die Frankfurter Bildungs-Dezernentin Sylvia Weber (SPD) kritisiert scharf die für Samstag geplante Tagung „Demo für Alle“.

Sylvia Weber
Sylvia Weber ist Dezernentin für Integration und Bildung in Frankfurt. Foto: Peter Juelich

Heftige Kritik an einer für kommenden Samstag geplanten Tagung des rechten Bündnisses „Demo für Alle“ hat die Frankfurter Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber (SPD), geübt. In einer Pressemitteilung bezeichnete Weber das Symposium als „diskriminierende Veranstaltung, die sich gegen die Grundwerte des gesellschaftlichen Miteinanders richtet“. 

Das Bündnis mache durch „homo- und transfeindliche Aussagen“ Stimmung gegen Menschen, die nicht in das eigene Weltbild passten, so Weber weiter. Die Dezernentin betont, dass sie sich sicher sei, dass sich viele Menschen einer von der Frankfurter AIDS-Hilfe angemeldeten Gegendemonstration am Samstagmittag in der Frankfurter Innenstadt anschließen werden.

Das Bündnis „Demo für Alle“, das in den letzten Jahren unter anderem gegen diverse Landesschulpläne zur Sexualerziehung und die Gleichsetzung homosexueller Partnerschaften mit der klassischen Ehe mobil gemacht hatte, will am Samstag, 20. Januar, in Frankfurt eine Symposium unter dem Motto „Öffnung der Ehe - Folgen für Alle“ abhalten. Inhaltlich soll es um die vermeintlich schädlichen Auswirkungen der Ehe für alle und ihre mutmaßliche Verfassungswidrigkeit gehen. 

Wo die Veranstaltung stattfindet, haben die Organisatoren noch nicht bekanntgegeben. Auch der Frankfurter Polizei ist der Tagungsort derzeit noch nicht bekannt, wie ein Sprecher auf Anfrage der FR bestätigte. 

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