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Streit um das Rennbahn-Gelände DFB steht zu Frankfurt

1. Update Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hält trotz des belastenden Rechtsstreits vorerst an der Frankfurter Rennbahn als Standort für seine neue Akademie fest.

Die Zeit für die Rennbahn in Niederrad scheint abgelaufen. Foto: Andreas Arnold

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hält am Rennbahn-Areal in Frankfurt als bevorzugten Standort für seine geplante Fußball-Akademie fest. Parallel dazu sucht der Verband aber nach alternativen Flächen im Rhein-Main-Gebiet. Das teilte der DFB am Freitag nach einer Präsidiumssitzung mit.

„Wir haben nach wie vor das Ziel, das Projekt auf dem uns vertraglich zustehenden Gelände der Galopprennbahn zu realisieren“, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. Er hoffe, „dass zeitnah Rechtssicherheit vorliegt“, sagte er mit Blick auf die Auseinandersetzungen zwischen dem Rennklub, der das Gelände nicht räumen will, und der Stadt, die es an den DFB verpachtet hat.

Hoffnungen setzt man beim Verband vor allem auf den Gerichtstermin am 1. Juni. Dann will das Oberlandesgericht über die Klage der Stadt auf Räumung des Geländes entscheiden. Worauf der DFB in seiner Mitteilung nicht eingeht: Gegen das Urteil ist womöglich eine Revision vor dem Bundesgerichtshof zulässig, die die Übergabe des Geländes um Jahre verzögern könnte. Für diesen Fall werkelt der Verband an einem Plan B auf einer Fläche im Frankfurter Umland.

Die Stadträte Markus Frank, Mike Josef und Jan Schneider hatten in dieser Woche DFB-Präsident Reinhard Grindel besucht und für die Rennbahn als Standort der Akademie geworben.  

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