Lade Inhalte...

Schulen in Frankfurt Keine weitere Ampel für Franckeschüler nötig

Die Stadt Frankfurt weist Vorwürfe der Eltern von der Franckeschule zurück. Der Schulweg seit sicher, finden auch Straßenverkehrsamt und Polizei.

Schulen in Frankfurt
Die Franckeschule in Bockenheim muss saniert werden. Die Schüler kommen in dieser Zeit in Containern unter. Foto: Christoph Boeckheler

Das Verkehrsdezernat weist den Vorwurf zurück, die Eltern der Franckeschule nicht rechtzeitig über die Sicherheit des temporären Schulwegs für die Grundschüler informiert zu haben. „Den Vorwurf der mangelnden Kommunikation kann ich nicht annehmen“, sagt Sprecher Dan Orbeck.

Sicher sei es unbefriedigend, dass Antworten zuweilen lange auf sich warten ließen. Dies sei aber nicht unüblich. Zumal ein Schreiben an den Elternbeirat am 15. Januar versandt wurde. Darin hieß es, dass die Schulwegkommission zu dem Ergebnis gekommen sei, die Ampelphase östlich der Sophienstraße für Fußgänger verlängern zu wollen. Dass aber keine weitere Ampel an der Westseite der Kreuzung zur Ginnheimer Landstraße nötig sei.

Der Elternbeirat hatte sich am Dienstag erneut mit einem Schreiben an das Verkehrsdezernat gewandt, nachdem er am Montagabend im Ortsbeirat 2 vorstellig wurde (die FR berichtete). Die Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder, wenn sie ab 15. Februar für zwei Jahre in Container hinter der FTG Sportfabrik zum Unterricht gehen müssen. Sie kritisieren, dass der temporäre Schulweg zu gefährlich sei. Vor allem an der Kreuzung Sophienstraße, Ginnheimer Straße und Ginnheimer Landstraße müsse nachgebessert werden.

In dem Schreiben vom Dienstag drücken die Elternbeirats-Vorsitzenden Christian Hengel, Michael Müller und Thomas Quetting ihren Unmut über das mangelnde Kommunikationsverhalten von Dezernat und Straßenverkehrsamt aus. Im September 2017 habe es zwar einen Ortstermin mit allen Beteiligten gegeben. Doch die Ergebnisse einer Überprüfung der Sicherheit seitens des Straßenverkehrsamts seien nur schleppend kommuniziert worden. Stets sei der Elternbeirat vertröstet worden. Bis zum 15. Januar, als das Ergebnis schriftlich mitgeteilt wurde.

„Aus Sicht der Beteiligten ist die Sache sicherlich dringend“, räumt Orbeck ein. Doch Straßenverkehrsamt und Polizei hätten die Lage vor Ort überprüft und für sicher befunden. „Auf das Urteil vertrauen wir“, sagt Orbeck.

Hengel, Müller und Quetting bitten um einen weiteren Ortstermin und um ein persönliches Gespräch. Darüber habe der Pressesprecher mit Stadtrat Klaus Oesterling noch nicht gesprochen. „Aber ein Ortstermin wird an unserer Haltung nichts ändern“, kündigte Orbeck an.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Schulen in Frankfurt

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum