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Schlossfest in Höchst Festivalflair im Brüningpark

Das Schlossfest in Frankfurt-Höchst zieht internationale Gäste an. Heute gibt es noch ein musikalisches Abschlussfeuerwerk.

Rummel auf dem Höchster Schlossfest
Dynamischer Kreisverkehr: Das Schlossfest bietet für jeden Geschmack etwas. Foto: Monika Müller

Sommer, Sonne, Livemusik: Es ist diese für ein Open-Air-Festival ideale Mischung, die am Wochenende nochmals unzählige Besucher zum Schlossfest in den Brüningpark nach Höchst lockt. „Und die Location macht’s“, ergänzt Christoph Brum, stellvertretender Vorsitzender des Vereinsrings Frankfurt-Höchst. Idyllisch gelegen zwischen Main, Schloss und Altstadt findet die 62. Auflage der zehntägigen Veranstaltungsreihe seinen Höhepunkt und Abschluss.

Vor der Bühne im Park haben sich schon zur Mittagszeit viele Besucher auf Bänken und im Gras niedergelassen. Insgesamt fünf Bands treten hier im Laufe des Sonntags auf. Eine Brise, die vom Mainufer herüberweht, macht die Hitze erträglich. Zum Auftakt spielt die vierköpfige irische Akustikband „Chapter2“. Die Jungs aus dem County Kerry, dem Schlossfestpartner aus dem Vorjahr, freuten sich über die erneute Einladung. „Wer einmal dabei war, der kommt gerne wieder“, weiß Christoph Brum vom Organisationsteam des Fests.

Unterhalb der Parkanlage, direkt am Mainufer, zieht der Vergnügungspark Familien mit Kindern an. Darunter Cornelia Marx mit Tochter und Enkeln. Auch sie kommen seit Jahren zum Schlossfest. Als gebürtige Höchsterin erinnert sich Marx noch an die Anfänge der traditionsreichen Veranstaltung. „Damals gab es die großen Festumzüge, die fehlen heute natürlich“, bedauert die Rentnerin. Ihre Enkel Mariella und Jami amüsieren sich dennoch prächtig. „Der Freefall-Tower ist neu, der gefällt uns am besten“, berichten sie aufgeregt.

Neben Fahrgeschäften wie dem Tower, Riesenrad, Kettenkarussell oder Autoscooter locken Glücksspiele und Gastrostände auf die Vergnügungsmeile am Main. Mit insgesamt sechs Attraktionen ist die Schaustellerfamilie Eiserloh vertreten. Seit 1982 schon kommen sie zum Schlossfest. „Wir lieben Höchst“, erklärt Monika Eiserloh. „Das gute Miteinander, die Harmonie hier auf dem Festplatz – das ist einmalig“, findet sie. Ihr Tipp: Das musikalische Abschlussfeuerwerk am Montagabend; Beginn 22.30 Uhr. „Es ist das schönste Feuerwerk, das ich je gesehen habe“, beteuert die Schaustellerin. Eine jüngere Schlossfesttradition ist der französische Gourmetmarkt, der seit der Städtepartnerschaft mit Lyon vor sechs Jahren zwischen Schloss- und Justinusplatz stattfindet. Unter den Klängen einer Chansonsängerin können die Besucher hier französische Macarons, Weine oder Käsesorten kosten.

Auch der diesjährige Partner des Schlossfestes, die Sauberkeitskampagne #cleanffm, möchte im nächsten Jahr wiederkommen. „Wir sind sehr gut aufgenommen worden, konnten viele Menschen erreichen“, resümiert Pressesprecherin Felicitas Bender. „Die Höchster sind unheimlich engagiert“, lobt sie und führt dies auf die Sperrmüllproblematik im Stadtteil zurück. Als Stadtrandgebiet sei Höchst besonders betroffen. Die Sauberkeitsbotschafter verteilten daher während des Festes Flyer mit dem Hinweis auf die kostenlose Sperrmüllabholung.

Für Christoph Brum ist #cleanffm weit über die Sperrmüllthematik hinaus eine wichtige Kampagne auf dem Weg zu einer sauberen Stadt. Er wünscht sich einen Auftritt der Sauberkeitsbotschafter auf dem Höchster Weihnachtsmarkt und hofft, dass die Kampagne längerfristig Unterstützung der Stadt erhält. Generell zeigt er sich zufrieden mit der diesjährigen Resonanz auf das Fest. „Wir waren durchgängig gut besucht. Einbußen durch die WM und die Ferien gibt es nicht zu vermelden.“

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