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Rödelheim Fragen zur Flüchtlingsunterkunft

In der Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsbüro können Anwohner auch Beschwerden loswerden. In dem kommenden Wochen kommen weitere 250 geflüchtete Menschen im Stadtteil unter.

Amborsius / Flüchtlingsunterkunft.
Das ehemalige Gelände der Firma Ambrosius in der Au dient als Flüchtlingsunterkunft. Foto: Alex Kraus (Alex Kraus)

Die Wogen gingen hoch im vergangenen Jahr als die Stadt ankündigte, auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik Ambrosius In der Au 2-14 eine Flüchtlingsunterkunft anzusiedeln. Mittlerweile leben dort etwa 130 Personen – alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern, Familien, alleinstehende Männer.

Um den Anwohnern eine niedrigschwellige Anlaufstelle zu bieten, hat die Diakonie – mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt – eine Bürgersprechstunde zur Flüchtlingsunterbringung in Rödelheim eingerichtet. Dort können Bürger schnell und unkompliziert Anregungen, Fragen, Wünsche und Beschwerden loswerden oder sich informieren, wo sie Spenden abgeben können.

Die Idee dazu hatte Quartiersmanagerin Heike Hecker. Geschulte „Nachbarschaftsvermittler“ bieten seither einmal die Woche, immer dienstags, eine Sprechstunde in den Räumen des Nachbarschaftsbüros an.

Flüchtlinge ziehen in umgebaute Halle

Nachdem sich die Wogen in den vergangenen Monaten geglättet haben, ist auch die Resonanz auf die Sprechstunde zurückgegangen. In nächster Zeit rechnet Heike Hecker eventuell wieder mit einer Zunahme an Gesprächs- und Beratungsbedarf, da in den nächsten Wochen weitere 250 Flüchtlinge in eine umgebaute Halle einziehen werden.

„Oft ging es um kleinere Beschwerden“, berichtet Heike Hecker. Die hätten die Nachbarschaftsvermittler im direkten Kontakt mit den Johannitern, die die Träger der Flüchtlingsunterkunft sind, schnell und einfach klären können. Wenn es etwa um Verschmutzungen oder ähnlichem ging. Tiefer gehende Fragen, die die Nachbarschaftsvermittler zunächst nicht beantworten konnten, wurden in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement weitergeleitet. „Das waren beispielsweise Nachfragen zum Fassungsvermögen der Kanalisation in dem Bereich“, berichtet Heike Hecker.

Die nächste „Bürgersprechstunde zur Flüchtlingsunterbringung in Rödelheim-West“ ist am Dienstag, 7. März, von 17 bis 19 Uhr im Nachbarschaftsbüro, Westerbachstraße 29 (Ecke Langer Weg).

Wer sich ansonsten bei der Unterstützung der Flüchtlinge in Rödelheim einbringen möchte, kann sich auch an die Bürgerinitiative „W.i.R. – Willkommen in Rödelheim“ wenden. Kontakt per Email: w.i.r@riseup.net, weitere Infos und Termine auf der Homepage: www.willkommen-in-roedelheim.de.

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