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Palmengarten Frankfurt Spektakuläre Naturfotos im Palmengarten

Der Palmengarten zeigt Fotografien des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres".

Vögel
„Birkhahn-Kung Fu“ erhielt eine lobende Erwähnung in der Kategorie „Vögel“. Foto: Mika Linho

Ungewöhnliche Fotografien aus der Pflanzen- und Tierwelt sind derzeit im Palmengarten Frankfurt zu sehen. In der Galerie im Palmenhaus werden die preisgekrönten Bilder des renommierten Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ ausgestellt, den die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. einmal im Jahr ausrichtet. Die Ausstellung zeigt über 80 Fotografien aus unterschiedlichen Kategorien des Tier- und Pflanzenreichs. Im Mittelpunkt steht dabei Interaktion des Menschen mit der Natur.

Ein Fuchs, der in Großbritannien nachts durch eine Wohnsiedlung streunt, eine finnische Landschaft im Vollmondlicht, die erst durch das menschliche Auge zum romantischen Anblick wird – immer wird die Perspektive des Menschen auf seine Umwelt gezeigt. Mal schaut eine Eule im Schnee dem Beobachter direkt ins Gesicht, mal zieht im Bild eine Herde Gnus durch die Savanne. Der Anblick eines Rehs im Feld mag uns melancholisch stimmen, ein Tier das genüsslich seine Beute verspeist zeigt uns die Grausamkeit der Natur.

„Die Bilder geben eine Antwort darauf, was wir so faszinierend an den Tieren finden“, sagte Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Frauen, bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag im Palmengarten. Sie zeigten, wie sich der Mensch seiner Umwelt nähere.

Die Dezernentin freute sich, dass die besten Fotografien des Wettbewerbs nun in Frankfurt ausgestellt seien – das riefe in Erinnerung, dass gerade Frankfurt viel mehr an Natur zu bieten habe als man im Allgemeinen wisse, sagte Heilig. Darauf machten auch andere Initiativen aufmerksam, beispielsweise das Projekt „Städte wagen Wildnis“ das zum Ziel hat, unberührte Flächen in Frankfurt zu schaffen und sie für die Menschen erlebbar zu machen.

Die Ausstellung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. soll nun nicht nur die Berührung zwischen Mensch und Natur zeigen, sondern auch auf die Gefahren durch die Zivilisation für Tier und Umwelt aufmerksam machen. Viele der Fotografien zeigen, wie sich Tiere an den Menschen und seine Lebensweise anpassen müssen und wie natürliche Lebensräume durch durch Städtebau und Umweltzerstörung schrumpfen.

Aufnahmen aus der Luft und aus dem Wasser erzählen aber auch vom abwechslungsreichen, manchmal mühevollen Alltag der Naturfotografen selbst, die bei Wind und Wetter draußen sind, manchmal über Stunden hinter der Kamera sitzen nur um auf die richtige Fotoaufnahme zu warten.

Ingrid Edelmann, Verwaltungsleiterin des Palmengartens, ist sicher, dass die Ausstellung eine neue Attraktion im Palmengarten wird. Die Fotografien können bis zum 27. August im Palmengarten besichtigt werden.

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