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Gallus Kreativ durch den Sommer

Zentrum präsentiert auf der Quäkerwiese die Fotoausstellung „Wunderland“. Gallussommer hat immer mehr Programm.

Gallus Sommerprogrammn | Fotoausstellung | Frankfurt | 23.08.2018
Sommerprogramm am Quartierspavillon Quäkerwiese. Foto: peter-juelich.com (peter-juelich.com)

Die siebenjährige Yamur hüpft aufgeregt über den Quäkerplatz und deutet auf eines der 50 ausgestellten Fotos: „Hier bin ich als Fußballspielerin auf Hawaii zu sehen“, sagt sie und lacht. In der vergangenen Woche hat sie gemeinsam mit ihren Freunden bei einem Fotoshooting im Rahmen des Gallussommers mitgemacht.

Am gestrigen Donnerstag wurden die Resultate im Rahmen des „Gallussommers“ ausgestellt. Das Stadtteilfest gibt es inzwischen seit vier Jahren. Organisiert vom Stadtteilbüro Gallus gibt es an drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen ein buntes Programm direkt neben dem Quäkerspielplatz. „Die Idee kam vor vier Jahren von einer Anwohnerin“, sagt Maria Schmedt, die das Stadtteilbüro leitet.

„Seit dem letzten Jahr gibt es bei Gallussommer neben Konzerten am Abend auch kreative Bastel- und Fotoaktionen für Kinder und Jugendliche am Nachmittag“, erklärt Sabine Hoffmann vom Gallus-Zentrum. Die Jugendeinrichtung bietet als Medienzentrum Bildungsangebote zum Thema Neue Medien für Jugendliche an.

Für das Stadtteilfest organisierte der Verein nun schon zum zweiten Mal die Fotoaktion. „Es ist wichtig, den Stadtteil lebendig zu halten und die verschiedenen Leute zusammenzubringen“, sagt Hoffmann. Durch das Fotoprojekt sollen besonders die Kinder im Stadtteil spielerisch an die Fotografie herangeführt werden.

Neben dem Gallus-Zentrum bieten auch die Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim, und der Internationale Bund Programm zum Gallussommer an.

„Wir haben in diesem Jahr eine Bastelaktion organisiert“, berichtet Petra Väth von der Jugend-Kultur-Werkstatt. Die Werkstatt arbeitet in Schulen und in Projekten mit straffälligen Jugendlichen. Zum Gallussommer brachte Geschäftsführerin Väth in der vergangenen Woche alte Postkarten von zu Hause mit.

Kinder und ihre Eltern konnten diese dann mit Symbolen aus dem Gallus verzieren. Am gestrigen Donnerstag wurden ebenfalls die Ergebnisse ausgestellt. „Die Aktion sollte gerade in der Ferienzeit das Gallus mit der Welt verbinden“, erklärt Väth. „Unser Stadtteil ist sehr international, aber trotzdem verbindet uns alle unser Wohnort“, sagt sie.

Für Speis und Trank zur Foto- und Kunstausstellung sorgte der Internationale Bund. Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Ausbildungsrestaurant Startorante bereitete der Verein erfrischende Obstspieße vor.

Susanna Harth und Caroline Loser sind begeistert von der Initiative. „So etwas könnte es noch viel öfter geben“, sagt Harth, die mit ihren Töchtern gekommen ist. „Wir kommen eigentlich jeden Tag zum Quäkerplatz“, berichtet Loser. Der Platz läge ideal im Herzen des Gallus und gleich neben den meisten Kitas. Außerdem spendeten die alten Bäume rund um den Spielplatz Schatten.

„Deshalb kommen auch Eltern aus dem neuen Europaviertel hierher“, berichtet Harth. „Dort gibt es noch nicht so viele Bäume.“ So sorge der Gallussommer auch für einen Austausch zwischen alten und neuen Bewohnern des Viertels.

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