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Frankfurter Europaviertel Brunnen bauen

Das Frankfurter Europaviertel soll schöner werden: Der Ortsbeirat votiert mit knapper Mehrheit für den großen Springbrunnen in der Europa-Allee.

Das Europaviertel soll schöner werden. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 1 will den Magistrat dazu bewegen, sich wieder verstärkt dem östlichen Ende der Europa-Allee zu widmen und zumindest den großen Springbrunnen zu errichten, der in der ursprünglichen Planung für das Viertel vorgesehen war. Der Ortsbeirat genehmigte den Antrag mit knapper Mehrheit.

Ralf Schmidt-Berberich (Unabhängiges Bündnis) entpuppte sich allerdings als Gegner des Vorhabens. Die Europa-Allee sei noch eine große Baustelle, auch der Ausbau der U5 sei noch nicht abgeschlossen. „Bis die U-Bahn fertig ist, sollte man darauf verzichten, einen Brunnen zu errichten.“

Ortsvorsteher Oliver Strank: „Wir sollten etwas wagen“

Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD) sagte: „Wir sollten etwas wagen und ein neues Projekt anstoßen.“ Ein Brunnen habe „einen stadtplanerischen Effekt“ und könne „einen Fluchtpunkt schaffen“. SPD-Kollege Helgo Müller ergänzte, im Antrag stehe ja nicht, dass das Projekt sofort umgesetzt werden müsse.

Für Diskussionen sorgt bei den Bewohnern des Europaviertels auch das „Eidechsenland“ am westlichen Ende der Europa-Allee. Schmidt-Berberich möchte nun in Erfahrung bringen, wann die Brache hinter dem Hochhaus „Axis“ zur Nutzung hergerichtet wird und was aus dem Plan geworden ist, dort eine Grünfläche inklusive Bolzplatz zu errichten.

Das Unabhängige Bündnis fordert vom Magistrat Antworten auf die Fragen, wie der Zeitplan für das Projekt aussieht, wer für die Planung verantwortlich zeichnet – und ob es überhaupt schon eine konkrete Planung gibt.

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