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Flüchtlinge in Frankfurt Neue Flüchtlingsunterkunft am Rebstock geplant

In der Nähe des Rebstockgeländes will die Stadt Frankfurt eine neue Flüchtlingsunterkunft für bis zu 200 Menschen errichten. Das Gebäude soll in Modulbauweise errichtet werden.

Flüchtlinge in Frankfurt
Am Alten Flugplatz im Frankfurter Stadtteil Bonames leben Flüchtlinge bereits in Holzmodulen. Foto: Rolf Oeser

Die Stadt Frankfurt will in der Nähe des Rebstockgeländes eine neue Flüchtlingsunterkunft für bis zu 200 Menschen errichten. Wie Manuela Skotnik, die Sprecherin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU), der Frankfurter Rundschau sagte, gehe es um eine städtische Fläche an der Straße „Zum Rebstockbad“, die zuletzt von der Messe genutzt wurde. Von Anfang 2016 bis Ende vergangenen Jahres waren dort schon einmal rund 100 geflüchtete Menschen in Wohnwagen untergebracht gewesen.

Wie Skotnik sagte, würden auf der Fläche nun zunächst wieder Wohnwagen aufgebaut, um kurzfristig Geflüchtete unterbringen zu können. Gleichzeitig solle eine größere Unterkunft aus Holzmodulen für bis zu 200 Bewohner gebaut werden, die frühestens im Sommer kommenden Jahres fertiggestellt werden könnte. Sobald die ersten Wohneinheiten in der neuen Unterkunft bezugsfertig seien, sollten die Flüchtlinge aus den Wohnwagen sukzessive umziehen.

Derzeit fänden noch interne Abstimmungen statt, auch der Bauantrag sei noch nicht gestellt, sagte Skotnik. Am Dienstag, 11. Dezember, lädt die Stadt gemeinsam mit dem Ortsbeirat 2 alle Anwohner des Rebstocks und der Kuhwaldsiedlung zu einer Informationsveranstaltung ein, um sie über die Pläne zu unterrichten.

Stadt lädt Anwohner zu Info-Veranstaltung ein

Hintergrund der Planungen ist der unvermindert große Bedarf an Flüchtlingsunterkünften. Seit dem Jahr 2014 hat die Stadt vom Land Hessen 7500 Asylsuchende zugewiesen bekommen. Frankfurt ist verpflichtet, diese Menschen unterzubringen. Weil der Wohnungsmarkt in Frankfurt eng ist und auch anerkannte Flüchtlinge selten eine eigene Wohnung finden, muss die Stadt aktuell 4900 der 7500 Menschen selbst unterbringen. Momentan befinden sich in Harheim, in Schwanheim und in Berkersheim Unterkünfte im Bau, in Oberrad wurde gerade der Bauantrag für eine weitere gestellt.

Der Informationsabend der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement und des Ortsbeirats 2 ist am Dienstag, 11. Dezember. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr bei der katholischen St.-Puis-Gemeinde in der Philipp-Fleck-Straße 13.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Zuwanderung Rhein-Main

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