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Bockenheim Mauerfall an der Leipziger

An der Baustelle neben dem Café Exzess im Frankfurter Stadtteil Bockenheim stürzt eine Wand auf ein parkendes Auto.

Mauerfall Leipziger
Teile der Mauer sind auf das Auto links im Bild gestürzt. Foto: Bernd Kammerer

Bei den Bauarbeiten auf dem Grundstück an der Leipziger Straße 93 – neben dem Café Exzess – ist am vergangenen Wochenende eine Begrenzungsmauer eingestürzt und hat geringen Sachschaden verursacht.

Seit geraumer Zeit schon klafft auf dem Gelände des Grundstücks eine tiefe Baugrube, seit einigen Wochen ist auf dem davor verlaufenden Gehweg zudem ein massiver Baukran platziert – die Bauarbeiten für den viergeschossigen Neubau hochpreisiger Eigentumswohnungen nehmen allmählich Fahrt auf. Doch damit auch die Probleme.

Bereits mit Beginn der Abrissarbeiten des Gebäudes auf dem Grundstück im Oktober des vergangenen Jahres äußerten die direkten Nachbarn des angrenzenden alternativen Zentrums Café Exzess Bedenken über das Neubauprojekt. Nicht nur befürchten die Betreiber, dass das Bauprojekt die Gentrifizierung im Stadtteil befeuere.

Sie machen sich auch ganz konkrete Sorgen um die Bausubstanz ihres eigenen Gebäudes – nachdem eine gemeinsame Grenzmauer eingerissen wurde (die FR berichtete).
Dass diese Bedenken nicht ganz unberechtigt gewesen sein mögen, bestätigt der aktuelle Fall, bei dem eine Begrenzungsmauer, zwar nicht zum Exzess, sondern zum Parkplatz des Ambulanten Pflegedienstes Vitalia am hinteren Ende des Grundstücks, einstürzte und dabei ein parkendes Auto beschädigte.

Die Gründe für den Einsturz der Mauer seien derzeit noch unklar und müssten erst noch geklärt werden, sagt Ata Manuroglu vom zuständigen Bauherrn, der Projektgesellschaft BWP Frankfurt. Man werde jedoch auch in Zukunft weiterhin „sorgsam arbeiten und dafür sorgen, dass so etwas nicht noch mal passiert“, versichert er.

Architekt und Bauleiter Necmi Dal bestätigt auf Anfrage der FR zudem, dass sowohl der zuständige Statiker als auch die Anwohner bereits über den Vorfall in Kenntnis gesetzt seien, „alles weitere ist ein Fall für die Versicherung“, so Dal abschließend.

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