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Bockenheim Die Geschichte des Tibethauses

Eine Initiative informiert auf einem Rundgang zur lokalen Bedeutung des Areals. Ein Investor will auf dem einst öffentlichen Raum Wohnungen bauen.

Mit einem Rundgang am heutigen Dienstag will die Initiative Zukunft Bockenheim über das Gelände des ehemaligen Tibethauses informieren. Dabei soll es um die Geschichte und die lokale Bedeutung des Areals gehen, um dessen Zukunft sich viele Bockenheimer sorgen.

Nachdem das Tibethaus im Juli umgezogen war, hatte die Stadt das Gebäude zusammen mit einem benachbarten alten Bauernhaus an einen privaten Investor verkauft, der dort Neubauten mit 20 Eigentumswohnungen errichten will. Als bekannt wurde, dass zusätzlich der Verkauf des zum Gelände gehörenden „Kaufunger Plätzchen“ geplant ist, wollten viele Bockenheimer das nicht hinnehmen.

Sie kritisieren die Umwandlung des öffentlichen Raumes in Privateigentum und gehen davon aus, dass die geplanten Wohnungen für Durchschnittsbürger viel zu teuer würden. Eine Online-Petition gegen den Verkauf der Grünfläche und für eine Erhaltung der Bestandsbauten haben bislang mehr als 1100 Menschen unterzeichnet.

Einen ersten Erfolg hat die Initiative bereits zu verzeichnen: Unter dem Eindruck ihres Widerstands hat die Stadtverordnetenversammlung eine Entscheidung über den Verkauf der Grünfläche bereits zweimal verschoben. Mit dem Rundgang legt die Initiative nun nach.

Eingeladen ist DW Dreysse, der als Architekt nicht nur das nahe Altenpflegeheim entworfen, sondern auch die Entwicklung des „Kaufunger Plätzchens“ und des Hülya Platzes begleitet hat.

Als ehemalige Nutzer sollen außerdem Elke Hessel vom Tibethaus und Kurt Bovensiepen vom Dritte Welt Haus über die Potentiale des Gebäudes berichtet, das ursprünglich als Brotfabrik genutzt wurden

 

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