Lade Inhalte...

Shisha in Frankfurt „Shisha ist das neue Feierabend-Bierchen“

Die Shisha ist längst im Mainstream angekommen. Selbst Studenten, EZB-Banker und Profi-Fußballer rauchen mit.

Shisha-Rauchen
Entspanntes Shisha-Rauchen mit Blick auf die EZB bei Biggs in der Sonnemannstraße 77. Foto: Rolf Oeser

„Viele Kunden kommen auch mit Freunden und kaufen sich zusammen eine Shisha, die dann mehrere Schläuche hat, so dass sie nicht abwechselnd den Schlauch rumgeben müssen, sondern alle gleichzeitig rauchen können“, erzählt Bischoff. Ein Starterpaket also: Schlauch, Mundstück, Kopf, Bowl, Kohle plus Tabak gebe es ab 100 Euro. Wichtig sei, dass jeder sein eigenes Mundstück habe: „Das bekommt man in der Shishabar immer dazu und gehört zum Hygienestandard. Denn ansonsten kann man auch Krankheiten wie Herpes übertragen.“ Es gebe auch ganz billige Kiosk-Pfeifen ab 20 Euro, die verkauften sie aber nicht. „Wir legen wert auf Qualität. Unser günstigstes Modell kostet 50 Euro, das ist schon gut. Ich habe auch schon eine Shisha für 600 Euro verkauft.“ Da sei eher die Optik nicht die Qualität das Entscheidende.

Vor zehn Jahren habe es noch keine so große Tabakauswahl gegeben. „Wir haben um die 500 Sorten“, sagt Bischoff. Klassiker seien Sorten wie „Zitrone-Minze“ und „Traube-Minze.“ Auch sehr populär sei „Raffy Ello“, das schmecke nach Raffaello. Es ärgert ihn, dass Shishabars so einen schlechten Ruf haben. „Alkohol ist viel gefährlicher, aber wird in der Gesellschaft immer noch verharmlost.“ Dass Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) sich kürzlich freute, dass Shishabars in Frankfurt schließen mussten, versteht er nicht. „Keiner jubelt, wenn eine Kneipe zumacht.“

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen