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Sachsenhausen Jazz in der Fabrik

In dem schönen Ambiente einem historischen Schmiermittel-Werk ist auch Preisträger Maximilian Shaikh-Yousef zu hören

Maximilian Shaikh-Yousef
Maximilian Shaikh-Yousef ist der diesjährige Jazzstipendiat der Stadt Frankfurt. Foto: privat

Jazz hat in Frankfurt ein treues Publikum. Das Angebot ist vergleichsweise üppig, das Publikumsinteresse bei Großveranstaltungen wie dem Deutschen Jazzfestival, das im kommenden Jahr 50 wird, gut. Daneben behaupten sich aber auch kleinere Reihen und Festivals wie das vergleichsweise junge in der Fabrik in Frankfurt-Sachsenhausen, das dieses Jahr zum dritten Mal in den schönen Räumen der historischen Industrieanlage gefeiert wird und am 15. November beginnt.

Stargast dürfte der aktuelle Preisträger des Hessischen Jazz-Stipendiums sein, Maximilian Shaikh-Yousef mit seinem Nonett. „Ich habe den Eindruck, dass die Jazzszene im Rhein-Main-Gebiet sehr lebendig ist“, sagt er. „Hier passiert viel neues, und es gibt auch ein junges Publikum.“ Das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro werde er für zwei CD-Produktionen mit seinem Quartett und seinem Nonett verwenden. Etliche Stücke daraus werden am Samstag hier zu hören sein. „Der Raum in der Fabrik ist sehr schön“, sagt der 26-Jährige. „Der Gewölbekeller schafft eine tolle Atmosphäre.“

Shaikh-Yousef teilt sich den Samstagabend mit dem neu formierten Daniel-Guggenheim-Quartett, das eigene atmosphärischen Kompositionen Guggenheims spielt. Den Auftakt zum Festival macht am Donnerstag das vielfach prämierte Klaus-Heidenreich-Quartett, das dank der Unterstützung der Jazzinitiative hier auftritt. Den Freitag teilen sich das Ludwig-Hornung-Trio und das Peter-Gall-Quintett.

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