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Sachsenhausen Der Markt im Hof ist zurück

Nach zwei Monaten Zwangspause gibt es im Brückenviertel in Sachsenhausen wieder internationale Kost. Bedenken bezüglich der Altlasten einer Tankstelle sind ausgräumt worden.

Foodmarkt im Brückenviertel in Sachsenhausen. Foto: ROLF OESER (Rolf Oeser)

Bei winterlichen Temperaturen und Sonnenschein tummeln sich die Leute am Samstag im Hof, um „entspannt Snacken, Freunde treffen und Gutes für Daheim mitnehmen“ zu können, wie auf einem Schild am Eingang zu lesen ist. Nach zwei Monaten Zwangspause hat der Markt im Hof im Brückenviertel wieder geöffnet.

Einer der Mitinitiatoren des Foodmarktes, Michael Rühl, steht am Stand des Apfelweinkontors und serviert seinen Gästen heißen Apfelwein. Er erzählt, dass zunächst geklärt werden musste, ob auf dem ehemaligen Tankstellen-Gelände noch Gefahren von einem Öltank im Boden ausgingen. Zudem verlangte die städtische Bauaufsicht eine Nutzungsänderung für die Marktstände im angrenzenden ehemaligen Getränkemarkt. Das führte zur temporären Schließung.

„Die Stadt und die Bauaufsicht haben uns super geholfen“, sagt Rühl. Er ist erleichtert, dass sämtliche Bedenken bezüglich eventueller Altlasten des Geländes ausgeräumt werden konnten und der wöchentliche Markt fortan als offizieller Marktbetrieb wieder seinen gewohnten Lauf nehmen kann.

In der Zeit, in der der Markt geschlossen war, „hat man schon gemerkt, dass es samstags ruhiger im Viertel geworden ist“, fährt Rühl fort. Von daher gehe es fortan darum, „bekannt zu machen, dass wir wieder offen haben“, so Rühl weiter. Da der Markt mittlerweile jedoch eine ganz gute Bekanntheit erlangt habe, ist er mehr als zuversichtlich, dass dieser sich schon bald wieder seiner alten Beliebtheit erfreuen wird.

Entspannte Atmosphäre

Auch Virgine Dorso von „Chez Vivi“, die seit der ersten Stunde beim Foodmarkt dabei ist, weiß über die Bedeutung des Markts für das Viertel. „Das ist schon etwas wirklich besonderes für Frankfurt, so viel internationales Essen auf so engem Platz geboten zu bekommen“, schwärmt sie. Mit ihrem mobilen Crepes-Stand ist sie zwar nicht ortsgebunden, dennoch bezeichnet sie den Markt im Hof als ihre Basis. Da hier immer eine entspannte Atmosphäre vorherrsche, sei es wie ein großes Treffen von Freunden und Familie, so Dorso.

An einem Tisch im Hof stehend, erzählen Olaf und Melissa, dass sie gerne zur Wiedereröffnung gekommen sind, obwohl sie nicht unbedingt in der Nähe, sondern im Nordend wohnen. „Da gibt es zwar auch einen Markt, der ist aber ein bisschen anders aufgestellt“, sagt Olaf. Das besondere am Markt im Hof, pflichtet ihm Melissa mit Blick auf die vielen unterschiedlichen Essensstände bei, „ist eben, dass man hier immer wieder etwas neues ausprobieren kann“.

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