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Oberrad Wunsch nach mehr Einzelhandel

Die CDU nimmt in Oberrad die Anregungen von Bürgern und Geschäftsleuten entgegen.

Drängendes Problem im Stadtteil ist der Leerstand an der Offenbacher Landstraße. Es gibt zu wenig Einkaufsmöglichkeiten, findet nicht nur Gewerbevereinsvorsitzender Hermann Schöninger. „Es fehlt ein Ankermarkt“, sagt Schöninger, ein Zugpferd, der den Einkauf vor Ort attraktiver macht. Schöninger sagt das nicht ins Blaue hinein, er wendet sich an die Personen, die das Leben der Stadt entscheidend mitprägen. An die Politik.

Fraktion vor Ort nennt sich die Reihe, bei der sich CDU-Stadtverordnete auf Rundgänge durch die Stadtteile begeben. Vor kurzem ist die Partei angeführt von Stadtrat Markus Frank und Fraktionsvorsitzendem Michael zu Löwenstein und Ortsvorsteher Christian Becker in Oberrad unterwegs gewesen.

Der geplante Discounter auf dem Grundstück Offenbacher Landstraße/Wiener Straße wäre ein Schritt in die richtige Richtung, so Schöninger. Auch der Ortsbeirat hat sich für das Bauvorhaben ausgesprochen. Doch nun steht die Sanierung der Offenbacher Landstraße an – zwischen Scheerengasse und Buchrainplatz. In der Zeit dürfte sich kein neuer Einzelhandel ansiedeln. Im Gegenteil.

Probleme mit Zufahrten

Nicht nur der Bäcker Eifler fürchtet, in der Zeit Probleme mit der Andienung seiner Filiale zu bekommen. Die eingeschränkten Parkmöglichkeiten beschäftigen alle Anlieger. Auch die Zufahrt zu den Höfen wird wohl nicht immer zu gewährleisten sein. Ortsvorsteher Christian Becker bittet um Geduld. Einschränkungen werde es geben. Die Stadt werde Anwohner auch stets über temporäre Absperrungen informieren.

Eine Erfolgsgeschichte ist die Sanierung der Sporthalle der TSG Oberrad an der Spatzengasse. Vor knapp 15 Jahren hat die Stadt dem Verein Erbbaurecht eingeräumt. Seitdem baut die TSG in Eigenregie um. Jüngstes Beispiel ist die neue Brandschutztür. Einen Teil der Kosten hat der Ortsbeirat 5 aus seinem Budget finanziert. Als nächsten Schritt möchte der Verein die ausgediente Kegelbahn im Nachbargebäude zu einem Sportraum umbauen. Damit stünden der TSG weitere 200 Quadratmeter Trainingsfläche zur Verfügung.

Bald anbauen möchte auch die Gruneliusschule an der Wiener Straße. Ihr komme als einziger Grundschule im Stadtteil eine zentrale Rolle zu, sagt Leiterin Annette Christoph. Die ursprünglich geplanten Bauvorhaben muss die Stadt neu konzeptionieren – mit Blick auf die steigenden Schülerzahlen. In das Konzept soll nicht nur der Raumbedarf einfließen, auch das pädagogische Konzept. Dafür hat die Einrichtung eigens eine Zukunftswerkstatt eingerichtet, in der Schüler, Lehrer, Schulleitung Wünsche einbringen können. sky

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