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Oberrad Lang erwarteter Umbau

Die Stadt Frankfurt erneuert Abschnitt der Offenbacher Landstraße – zur Freude der Bürger.

Oberrad
560 Meter der Offenbacher Landstraße werden modernisiert. Foto: Christoph Boeckheler

Endlich geht es los. Der Stoßseufzer entfährt den Oberrädern dieser Tage kollektiv. Seien es Passanten, Vertreter aus dem Bürgerverein oder Ortsbeiräte. „Wir haben lange dafür gekämpft“, sagt Ortsvorsteher Christian Becker (CDU): Stadt und VGF sanieren ab April die Offenbacher Landstraße zwischen der Scheerengasse und dem Buchrainplatz.

Zumindest ist April der zuletzt genannte Termin. Näheres dazu soll eine Infoveranstaltung bringen. Am Donnerstag, 16. März, 19 Uhr, kommen Vertreter des Amts für Straßenbau und Erschließung, von VGF und Traffiq in den Saalbau Depot Oberrad, Offenbacher Landstraße 357.

Sie wollen  über den aktuellen Stand der Planung informieren und Fragen beantworten.
560 Meter ist das fragliche Stück Offenbacher Landstraße lang. Risse ziehen sich durch den Asphalt. Löcher tun sich auf. Die Pflastersteine haben sich abgesenkt, die Gleise der Straßenbahn ragen aus dem Boden heraus. Die Oberräder beklagen sich seit Jahren über die Situation.
Jetzt soll alles besser werden. Rund zehn Millionen Euro sind dafür eingeplant. Davon zahlt die Stadt 4,2 Millionen. Die VGF hat höhere Kosten. Sie will die Gleise austauschen, eine neue Oberleitung installieren, außerdem die Haltestelle Bleiweißstraße barrierefrei umgestalten. Ansonsten werden die Pflastersteine beseitigt, ein durchgängiger Fahrradweg angelegt, 13 neue Bäume gepflanzt und ein zusätzlicher Fußgängerüberweg östlich des Hansenwegs eingerichtet. Die Fachkräfte wollen die Straße zudem mit sogenanntem Flüsterasphalt versehen, damit die Autos künftig weniger Lärm verursachen. Bis Februar 2018 sollen die Bauarbeiten dauern.

So lange fahren die Autos eine Umleitung. Der Bahnverkehr ruht zum Teil. Busse sollen Ersatz schaffen. Die fahren zum Lokalbahnhof, nicht wie zuerst geplant, zum Ostbahnhof. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) hatte sich nach Protesten für die Änderung eingesetzt. „Das ist sehr sinnvoll. Die Oberräder sind ihm dankbar für diese Änderung“, sagt Ortsvorsteher Becker.

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