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Oberrad Hirsch öffnet wieder

Ab Mittwoch gibt es im Lokal wieder Schnitzel und Ebbelwei. Pächterin Ingrid Barth darf zumindest bis zum geplanten Umbau Ende 2018, Anfang 2019 weiter machen.

Ingrid Barth
Vorerst gerettet: Ingrid Barth und der Gasthof Zum Hirsch. Foto: Andreas Arnold

Vor der Tür des Gasthofes „Zum Hirsch“ klafft ein großes Loch in der Offenbacher Landstraße, der Zugang zum Lokal ist durch Bauzäune versperrt. Nicht weiter schlimm, schließlich wurde der Betrieb Ende November eingestellt. Doch die Dinge haben sich geändert, ein Zugang muss nun schnellstmöglich her. Bereits am kommenden Mittwoch soll der Hirsch wieder öffnen.

Pächterin Ingrid Barth staunte nicht schlecht, als sie das Angebot erhielt, ihr Lokal nun doch weiter zu führen. Das Gebäude wurde im vergangenen Jahr an die Ikarus Vermögensverwaltung verkauft, der Vorbesitzer hatte Barth gekündigt. Ende Dezember klingelte dann das Telefon: „Man fragte mich, ob ich Interesse habe, weiter zu machen. Da war ich erst einmal baff und habe um einige Tage Bedenkzeit gebeten“, so Barth. Die Verbundenheit zum Betrieb ist groß, die Gastronomin sagte zu.

Bisher fanden die Verhandlungen mündlich statt. Der neue Vertrag soll nächste Woche zur Unterschrift vorliegen und bis zum Umbau bestehen. Der Umbau soll Ende des Jahres oder 2019 stattfinden. In diesem Zuge wird voraussichtlich auch das Lokal kernsaniert, so Barth.

Und damit Frankfurter Schnitzel, Schweinshaxe und Co. pünktlich zur Wiedereröffnung auf den Tellern der Gäste landen, laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Sohn und Koch Patrick Barth überarbeitet derzeit die Speisekarte, wie er erzählt: „Die Anzahl der Gerichte wird verringert, dafür gibt es aber eine Wochenkarte.“ Auch die Bestellungen an den Metzger und an weitere Lieferanten sind raus. Gläser, Teller und Besteck sind frisch poliert und einsatzbereit. Zudem soll der Zugang an der Offenbacher Landstraße bis Mittwoch gewährleistet sein. Besonders freut Ingrid Barth, dass das Lokal den Oberrädern nun doch wie gewohnt zu Fasching als Treffpunkt dient. Aus der kurzzeitigen Schließung zieht sie zudem etwas Positives: „Einen klaren Vorteil hat das Ganze. Wir haben den Keller mal so richtig aufgeräumt.“

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