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Grillplatz im Scheerwald Frankfurt Ideen für den Scheerwald

Die Bürger machen sich Gedanken zur Zukunft des Spielplatzes. Die Stadt Frankfurt sieht beim Grillplatz im Scheerwald indessen wenig Probleme.

Grillplatz in Oberrad
Die Besucher am Donnerstag grillen gesittet. Foto: Peter Juelich

Der Stadt ist der Grillplatz im Scheerwald bislang nicht als problematisch aufgefallen. Größeren Ärger habe es am Lohrberg, im Ostpark sowie Rebstockpark und an der Hadrianstraße, am Niddaufer gegeben. Das sagt Alexandra Chmielewski, Sprecherin des Umweltdezernats. Dort habe die Stadt einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt, der „Parkwächter“ einsetze. Die würden in Abstimmung mit dem Ordnungsamt Wildgriller auf die ausgewiesenen Grillplätze hinweisen. Ob die Stadt weitere Grillplätze ausweist, lässt Chmielewski offen, die Stadt will beobachten, wie sich die Situation an den elf offiziellen Grillstellen entwickelt. 

Parkwächter hätten die Oberräder auch gerne im Scheerwald. Dort ist es zum Auftakt der Saison heiß hergegangen. Besucher haben wild gegrillt, in dem Teil des Parks, der zum Spielen gedacht ist. Außerdem haben sie alles zugeparkt. Deshalb haben sich  Ortsbeirat und Bürger zur Begehung getroffen. 

Grillplatz ist nur ein Diskussionspunkt

Kioskbetreiber Konstantinos Komaris etwa fehlt an Wochenenden und Feiertagen die Unterstützung von der Stadt, wenn viel los sei. „Ich bin der Meinung, dass sich das Problem mit dem Grillen erledigt, wenn die Stadtpolizei ein paar Male Strafzettel verteilt“, sagt er. Frank Goldberg, Vorsitzender des Oberräder Regionalrats, schlägt vor, Verbotsschilder aufzustellen. Nachdem zuletzt im Heinrich-Kraft-Park in Fechenheim und bereits vor Jahren am „Monte-Scherbelino“ im Stadtwald Grillen verboten worden ist, habe sich das Problem in den Scheerwald verlagert. 

Nicht nur ums Grillen geht es bei der Begehung, auch um den gesamten Zustand des 4,25 Hektar großen Waldparks. Einige der Bürger wünschen, dass der Scheerwald mehr Spielpark als Grillplatz sein sollte. Ortsvorsteher Christian Becker (CDU) notiert die Anregungen. Toiletten gebe es zu wenige. Fahrradständer wünschen sich einige am Eingang. Neue Bänke sollen her, den alten sieht man am verwitterten Holz die Jahre an, so wie dem gesamten Park, der vor fast 60 Jahren eröffnet worden ist.

Die Holzverschläge neben dem Wassersprühfeld, das derzeit noch immer abgestellt ist, sollen abgerissen werden, berichtet Becker. Dort soll ein Haus für die Technik der Wasserspiele gebaut werden. Der Baubeginn sei für Sommer geplant. Wasser sprudeln und spritzen könne dann ab dem kommenden Jahr.

Uli Sunke, von der Kinderkrippe „Oberräder Winzlinge“, wünscht sich für ihre unter Dreijährigen niedrige Klettergerüste. Die Kinder würden ansonsten auf den betonierten Golfbahnen und mit den Figuren darauf spielen. Die wurden zuletzt neu gestrichen und symbolisieren Tiere wie einen Dachs, einen schwarzen Schwan und Baby-Elefanten. 

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