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Frankfurt-Oberrad Kunstfertige Gärtner

In Oberrad wachsen die Kräuter für die Grüne Soße. Der Stadtteil gilt als einer der bodenständigsten Gegenden Frankfurts.

Grüne-Soße-Denkmal
Das Grüne-Soße-Denkmal an der Speckgasse, Ecke Kochstraße, ist frisch saniert. Das Kräutergericht ist Aushängeschild der ganzen Stadt. Foto: Christoph Boeckheler

Das schönste Denkmal Frankfurts steht im Stadtteil Oberrad – am Mainufer nahe der Gerbermühle. Das Ich-Denkmal. Eigentlich ist es nur ein Sockel mit Treppe. Aber jeder, der sich darauf stellt, ist ein einmaliges, wunderbares Kunstwerk. Und dieses Ich-Denkmal passt hervorragend zum Stadtteil.

Oberrad ist einer der bodenständigsten Gegenden der Stadt. Die Menschen blicken milde lächelnd auf die Kernstadt herab, auf das aufgeregte Pulsieren, auf die Hektik der Zentralbanker.

Die Oberräder lehnen sich beruhigt zurück, sie haben ja nicht nur das schönste, sondern auch das zweitschönste Frankfurter Denkmal in ihrem Stadtteil: die Grüne Soße. In ihrer ganzen Ursprünglichkeit als Kräuter auf den Feldern. Aber auch als Kunstwerk: die sieben Kräuter manifestiert in den grünen Gewächshäuser an der Speckgasse. 

Hibbelig werden die Oberräder nur, wenn sie jemand auf die Baustelle Offenbacher Landstraße anspricht. Seit ewigen Zeiten, so scheint es den Einheimischen, lässt die Stadt die Verkehrsachse renovieren. Immer wieder verschiebt sich der Abschluss. Die Tramlinien 15 und 16 enden an der Haltestelle Balduinstraße. Ab Montag, 25. Juni, 15 Uhr, sollen sie aber wieder durch den ganzen Stadtteil bis nach Offenbach rollen. Das habe Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) angekündigt, sagt Ortsvorsteher Christian Becker (CDU). 

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