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Frankfurt Anwohner beschwert sich über Rettungseinsatz

In Frankfurt beschwert sich ein Anwohner darüber, dass ein Rettungswagen eine Einfahrt zuparkt. Die Feuerwehr und User auf Facebook sind entsetzt.

Rettungswagen
Ein Rettungswagen ist mit Blaulicht unterwegs. (Symbolbild) Foto: imago/Steinach

Es dauerte keine zehn Minuten, dann war der Facebook-Post der Feuerwehr schon mehrfach geteilt und kommentiert worden. Und fast alle im sozialen Netzwerk waren sich einig: Rettungskräfte müssen unterstützt und nicht angemacht werden.

Die Frankfurter Feuerwehr veröffentlichte am Dienstag auf Facebook einen Zettel, den Notärzte und Sanitäter hinter den Scheibenwischern fanden, als sie nach einem Einsatz in Sachsenhausen zu ihrem Wagen zurückkamen. Darauf hieß es (Originaltext): „Hallo, ich verstehe, daß Sie eilig haben wenn Sie eine Rettungsaktion durchführen. Aber ein Meter zurückfahren hätte 10 Sekunden Ihrer Zeit in Anspruch genommen und mehreren Einwohnern des Nachbarhauses Unannehmlichkeiten erspart!“

Die Feuerwehr schreibt dazu: „Uns fehlen die Worte.“ Ein paar Hintergründe zum Einsatz erzählen die Brandschützer dann aber doch. Der Rettungswagen habe vor einer Tiefgarage geparkt, „um nicht die gesamte Einbahnstraße für den Verkehr zu blockieren“.

Die zehn Sekunden, die der Anwohner erwähnt, könnten im Zweifel über Leben und Tod entscheiden, sagte Rainer Heisterkamp, Sprecher der Branddirektion, der FR. Im Übrigen überlegten die Fahrer von Notarztwagen oder Löschfahrzeugen durchaus, wo sie halten. „Wir versuchen zum Beispiel, nicht auf Straßenbahnschienen zu stehen“, so Heisterkamp. Entscheidend sei aber zunächst, dass der Wagen problemlos be- und entladen werden kann. 

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