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Flüchtlinge in Frankfurt Flüchtlinge ziehen aus Niederrad um

Die Flüchtlingsunterbringung in der Goldsteinstraße im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird geschlossen. 186 Menschen müssen in andere Einrichtungen umziehen.

Flüchtlinge in Frankfurt
Flüchtlinge sollen am Rebstock in Wohnwagen unterkommen. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold

Die Flüchtlingsunterbringung in der Goldsteinstraße 130 in Niederrad wird geschlossen. Der Termin sei auf Ende Februar gelegt, sagte Manuela Skotnik von der Stabsstelle Flüchtlinge der FR. Demnach müssten 186 Menschen aus der Einrichtung in andere Unterbringungen umziehen. Alle zusammen könnten nicht umziehen, stattdessen würden die Menschen auf mehrere Standorte verteilt.

Ein Teil könne eventuell in die neue Übergangsunterkunft in Harheim kommen, die in der Straße Im Niederfeld liegt und in den kommenden Wochen fertig wird. 90 Geflüchtete sollen dort unterkommen. Auch die Einrichtung in Berkersheim auf dem Sportfeld Edwards sei eine Option. Skotnik rechnet damit, dass die Unterkunft Ende Januar bezugsfertig sei und dann bis zu 170 Menschen Platz biete.

Neben diesen beiden Standorten soll auch die Unterkunft in der Straße Zum Eiskeller in Goldstein demnächst fertiggestellt werden. Bis zu 50 Personen sollen darin Platz finden. Die vierte Möglichkeit sind Wohnwagen auf dem Messegelände Zum Rebstockbad in Bockenheim. Die Messe vermietet es üblicherweise an Aussteller, die mit Campingmobilen anreisen. Nun wird die Stadt dort wieder übergangsweise Wohnwagen aufstellen können. Zeitgleich wird auf dem Gelände eine größere Anlage aus Holzmodulen gefertigt. Die gesamte Anlage soll bis Sommer 2019 fertig sein und anschließend temporär genutzt werden.

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