Lade Inhalte...

Zoo Frankfurt Zoo-Umbau rückt näher

Der Magistrat bewilligt Arbeiten an den Löwen- und Giraffenanlagen im Zoo Frankfurt. Die Großkatzen bekommen außen mehr Auslauf, die Langhälse innen.

Löwen
Löwen im Frankfurter Zoo. Foto: Arne Dedert (dpa)

Mehr Platz für Löwen und Giraffen: Der Magistrat hat in seiner Sitzung am Freitag die ersten Schritte hin zum Zoo der Zukunft beschlossen. Phase eins des Dreistufenplans kann demnach bald beginnen. Sie soll, ebenso wie Phase zwei und drei, etwa fünf Jahre dauern.

Seit 1953 stehen Frankfurter Giraffen, wenn sie im Haus sind, in ziemlich beengten Verhältnissen herum. Jedenfalls für Giraffen. Zwar hebt sich die Raumhöhe recht deutlich von einer herkömmlichen Bornheimer Altbauwohnung ab, doch die horizontale Ausdehnung lässt kaum mehr als zwei Schritte in jede Richtung zu. Ein beheizter Anbau soll Abhilfe schaffen, damit weiterhin Giraffen in Frankfurt gehalten werden dürfen, betont der Magistrat: „Die Maßnahme ist notwendig, um den Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aus dem Jahr 2014 zu entsprechen.“

Der zweite Umbau betrifft die asiatischen Löwen, deren Vorkommen in Frankfurt sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt hat. Die drei im Mai geborenen kleinen Raubkatzen Mira, Yaro und Kiron werden aber nicht allzu lang in den Genuss des größer werdenden Auslaufs kommen. Bis die Anlage nach Plänen der Berliner Landschaftsarchitektin Ariane Röntz umstrukturiert ist, mit mehr Auslauf für Löwen, neuer Zaunanlage und neuem Besucherbereich, wird das tapsige Trio sicher weitergezogen sein in andere Zoos, seine Gene für den Bestand der bedrohten Art zu verbreiten.

1,25 Millionen Euro soll der Umbau bei den Löwen kosten. 80 000 sind in den vergangenen Jahren an Spenden dafür eingegangen, 75 000 hat die Stiftung Zoo Frankfurt zur Verfügung gestellt. Das reicht schon mal, um die Bauplanung zu beauftragen, teilt der Magistrat mit. Mit dem Löwen-Projekt beginnt Phase eins der Umgestaltung, erklärt Zoodirektor Casares: „Sie konzentriert sich auf den zentralen Bereich des Zoogeländes und widmet sich vor allem der Ertüchtigung bestehender Anlagen und Häuser in den kommenden Jahren.“ Dazu gehört auch eine Teilsanierung des Grzimek-Hauses.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Zoo Frankfurt

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen