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Weltkriegsbombe in Frankfurt Bombe in Seckbach erfolgreich entschärft

10. UpdateAufatmen in Seckbach: Die Weltkriegsbombe am Riederwaldtunnel konnte erfolgreich entschärft werden. Die Befürchtung, am Fundort könnte noch eine zweite Bombe liegen, bestätigt sich glücklicherweise nicht.

Bombenfund in Seckbach
Experten beraten am Fundort der Bombe in Seckbach das weitere Vorgehen. Foto: Götz Nawroth

Die rund 50 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe, die bei Bauarbeiten in Seckbach entdeckt worden war, ist erfolgreich entschärft. Rund 1400 Menschen, die das Sperrgebiet in einem Radius von 400 Metern um den Bombenfundort verlassen hatten, konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

In einem ersten Anlauf war die Entschärfung der US-amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nacht zu Mittwoch fehlgeschlagen. „Der Zünder ist leider schon komplett korrodiert“, sagt der zuständige Bombenentschärfer René Bennert auf Anfrage der FR. Auch die Rückwand der 50 Kilogramm schweren Bombe sei bereits beschädigt, so der Experte des Kampfmittelräumdienstes vom Regierungspräsidium Darmstadt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde daher das Gebiet erneut evakuiert und die Männer vom Kampfmittelräumdienst machten sich erneut an die Arbeit - dieses Mal mit Erfolg.

Hier finden Sie die Ereignisse zum Nachlesen

0:55 Uhr: Aufatmen: Die Weltkriegsbombe ist erfolgreich entschärft. Das meldet die Frankfurter Feuerwehr auf Twitter.

Die Befürchtung, unter dem Blindgänger könnte noch eine weitere Bombe liegen, bestätigte sich nicht. Es handele sich lediglich um einige Schrottteile aus Metall, heißt es. 

Die Absperrungen im Evakuierungsgürtel sind mittlerweile aufgehoben, die Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren.

0:40 Uhr: Jetzt heißt es abwarten. Die Feuerwehr sagt auf Nachfrage zur Frankfurter Rundschau, dass die Entschärfung läuft, aber keineswegs einfach sei. Die Beamten rechnen damit, dass sich die Arbeiten an dem beschädigten Blindgänger wohl noch bis in die frühen Morgenstunden hinziehen könnten. "Jetzt kann man nichts tun als warten", heißt es.. 

0.12 Uhr: Auf Twitter berichten Frankfurter um 0:06 Uhr, dass sie den Knall, vor dem die Feuerwehr gewarnt hat, bereits gehört hätten. 

23:58 Uhr: Die Feuerwehr teilt mit, dass es im Rahmen der Entschärfung zu einem Knallgeräusch kommen wird. Das sei aber ungefährlich.  

23:34 Uhr: Die Entschärfung der Bombe läuft. Die Feuerwehr teilt mit, dass der Kampfmittelräumdienst seit etwa 23.10 Uhr die Arbeit aufgenommen hat. 

22:37 Uhr: Es verliefe „alles ruhig“, so ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber der Frankfurter Rundschau. Demnach warteten Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst aktuell auf die Freigabe des Geländes durch die Polizei. Diese befinde sich aktuell noch in dem evakuierten Gebiet, um zu prüfen, ob alle Anwohner ihre Wohnungen verlassen haben. 

ca. 22:00 Uhr: In den Betreuungsstellen (Pestalozzischule und Saalbau Volkshaus Enkheim) befinden sich laut Feuerwehrangaben jeweils rund 180 Personen.

20:48 Uhr: Wie lange die Entschärfung ab 23 Uhr dauern wird, kann die Feuerwehr nicht sagen. 

20:37 Uhr: Um 21 Uhr sollen alle Menschen das Gelände verlassen haben. Auf einer Staabssitzung besprechen die Einsatzkräfte dann die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen.

20:30 Uhr: Die Betreuungsstellen in der Pestalozzischule und im Saalbaugebäude Volkshaus Enkheim füllen sich laut Feuerwehr bislang gut.

20:25 Uhr: Die Evakuierung verläuft bislang problemlos, sagt ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr. Bislang laufe wohl alles nach Plan.

19:54 Uhr: Heute berichten wir nicht vom heimischen Computer aus, sondern aus der Redaktion. Wir drücken die Daumen, dass die Evakuierten heute Nacht schnell wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.

19:35 Uhr: Die letzte in Frankfurt aufgetauchte Weltkriegsbombe konnte im Feburar problemlos entschärft werden. Damals war das Gallusviertel betroffen und damit auch der Redaktionssitz der Frankfurter Rundschau.

19:34 Uhr: Auch in der Pestalozzischule in der Hänischstraße können Evakuierte unterkommen.

19:33 Uhr: Für Fragen zur Evakuierung steht ein Bürgertelefon unter der Nummer 069/212-111 zur Verfügung. Mobilitätseingeschränkte Personen können sich hier oder über www.feuerwehr-frankfurt.de melden, um einen Transport aus der Evakuierungszone zu vereinbaren.

19:30 Uhr: Die Vermutung, dass eine zweite Bombe unter der Erde liegt, rührt daher, dass das Magnetometer laut Bombenentschärfer René Bennert bei der Tiefensondierung ein weiteres Mal angeschlagen hatte.

19:28 Uhr: Sollte sich in der Erde wirklich eine zweite Bombe befinden, kann es in den kommenden Tagen noch weitere Evakuierungen geben.

19:27 Uhr: Unter der gefundenen Bombe könnte sich laut Feuerwehr noch eine weitere Bombe befinden. Das könne erst nach der ersten Entschärfung untersucht werden. Das weitere Vorgehen werde dann mit dem Kampfmittelräumdienst abgestimmt.

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