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Weltkriegsbombe in Frankfurt Bombe am Ratswegkreisel erfolgreich gesprengt

Aufatmen am Ratswegkreisel im Frankfurter Ostend: Die Reste einer Weltkriegsbombe konnten am Abend kontrolliert gesprengt werden. Die Verkehrssperrungen sind wieder aufgehoben.

Bombenfund im Ostend
Für die Sprengung der am Ratswegkreisel gefundenen Weltkriegsbombe wird der Bereich um die Fundstelle evakuiert. Viele Menschen wohnen in dieser Gegend nicht. Foto: Feuerwehr Frankfurt

Aufatmen im Frankfurter Ostend: Die Feuerwehr meldet, dass die Sprengung der Weltkriegsbombe am Ratswegkreisel erfolgreich verlaufen ist. Die Sperrungen sollen in Kürze wieder aufgehoben werden. Nur die Abfahrt Frankfurt-Ost der Autobahn A661 bleibt noch gesperrt. Man wolle zunächst noch die Versorgungsleitungen vor Ort kontrollieren, berichtet die Feuerwehr. 

Am Nachmittag war am Ratswegkreisel im Frankfurter Ostend eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Dabei handelte es sich um die Reste einer amerikanischen Fliegerbombe, die ursprünglich einmal rund 500 Kilogramm Sprengstoff enthielt. Offenbar war die Bombe jedoch bereits in der Vergangenheit schon teilweise explodiert. Die nun gefundenen Reste umfassten den Zünder mit einer Sprengstoffmenge von etwa 10 Kilogramm.

Weil der Kampfmittelräumdienst eine Entschärfung der deformierten Bombe nicht für gefahrlos möglich hielt, sollte stattdessen der restliche Sprengstoff vor Ort durch eine gezielte Sprengung unschädlich gemacht werden. 

Um den entstehenden Explosionsdruck abzumildern, wurden nun passive Schutzmaßnahmen vorgenommen. Das bedeutete, dass die Bombe mit Erde abgedeckt und ein Behälter mit 24.000 Litern Wasser aufgestellt wurde. 

Sprengung war für 21.15 Uhr geplant 

Der Evakuierungsbereich müsse bis spätestens 20.15 Uhr geräumt sein, teilte die Feuerwehr mit. Danach kontrollierte die Polizei den gesamten Bereich. Erst danach konnte dem Kampfmittelräumdienst die Freigabe für eine Sprengung erteilt werden. Die Sprengung selbst war für 21.15 Uhr geplant und sollte rund 20 Minuten dauern.

Für den Zeitraum der Evakuierung wurden die Autobahn A661 und Teile der Hanauer Landstraße kurzzeitig gesperrt. Weiterhin mussten die Straßenbahnlinien 11 und 12 sowie die Buslinie 103 ihren Betrieb einstellen. 

 

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