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Schulen in Frankfurt Mehr Platz an der Konrad-Haenisch-Schule

Ein Ende der Raumnot ist an der Konrad-Haenisch-Schule in Fechenheim absehbar. Die Stadt Frankfurt stellt ihre Erweiterungspläne für die Grund-, Haupt- und Realschule vor

Die Räume der Konrad-Haenisch-Schule reichen vorne und hinten nicht. „Wir platzen aus allen Nähten“, schilderte Schulleiterin Birgid Frenkel-Brandt dem Ortsbeirat 11 am Montagabend die Situation.

„Momentan haben wir so gut wie keine Fachräume.“ Es gebe weder einen Musik- noch einen Kunstraum, die rund 700 Schüler müssten sich einen einzigen PC-Arbeitsraum teilen, berichtete Frenkel-Brandt. Außerdem werde ein Teil der Schüler derzeit in zwei Containern unterrichtet, die auf dem Schulhof stehen.

 Ein Erweiterungsbau für die, im Jahr 1961 erbaute Grund-, Haupt- und Realschule in Nord-Fechenheim ist schon lange im Gespräch. Bereits im Jahr 2016 kam eine Machbarkeitsstudie zu dem Schluss, dass der Raumbedarf durch zwei Anbauten nördlich und südlich des Hauptgebäudes gedeckt werden könnte. 

Jetzt ist ein Ende der Raumnot absehbar. Im August bewilligten die Stadtverordneten die Freigabe von knapp sechs Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt, in dem der südliche Erweiterungsbau hochgezogen werden soll. In der Ortsbeiratssitzung am Montagabend stellte das Amt für Bau und Immobilien (ABI) gemeinsam mit der Schulleiterin die Pläne vor.

Acht neue Klassenräume für die Konrad-Haenisch-Schule

Vorgesehen ist ein zweigeschossiger Anbau, der durch Gänge mit dem Hauptgebäude verbunden werden soll, erklärte Julia Schößler, ABI-Projektleiterin für die Konrad-Haenisch-Schule. In den oberen Geschossen sei Platz für acht Klassenräume, sagte Schulleiterin Frenkel-Brandt der FR. Im Erdgeschoss werde das Lehrerzimmer sowie ein Vorbereitungsraum mit Computern und Arbeitsplätzen unterkommen. Auch für die Büros der Schulsozialarbeiter und Ganztagskoordinatoren sei im Neubau Platz. 

Anders als das Hauptgebäude soll der Erweiterungsbau mit einem Aufzug ausgestattet werden. Dadurch wird die Schule auch barrierefrei: „Weil die Gebäude miteinander verbunden sind, erschließt der Aufzug auch das alte Hauptgebäude“, erklärte Schößler.

Frühestens im Jahr 2020 werde es losgehen. Auf einen konkreten Termin wollte sich die Projektleiterin nicht festnageln lassen: „Da möchte ich mich nicht festlegen.“ Frenkel-Brandt pochte auf einen zügigen Baubeginn: „Es ist eng geworden in der Schule. Wir benötigen dringend den Erweiterungsbau.“ 

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Schulen in Frankfurt

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