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Rock gegen rechts in Frankfurt Mit Rockmusik gegen Rechtsextremismus

Bei Rock gegen rechts in Frankfurt finden sich Tausende Menschen zusammen, um gegen Rassismus und Nazis zu demonstrieren. Viele zeigen sich beunruhigt, über die Lage im Land.

Rock gegen Rechts
Shantel (r.) trat als Letzter auf und heizte dem Publikum noch mal richtig ein. Foto: Rolf Oeser

Yassine Chaikhoun vom Frankfurter Jugendring fand auf der Bühne deutliche Worte. „Auch in Frankfurt merken wir, dass die Stimmung kippt. Wir müssen zeigen, dass in Frankfurt kein Platz für Ausgrenzung ist.“

Frankfurts Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) sagte, dass sie stolz auf die vielen Menschen sei, die nicht akzeptieren wollten, was in Chemnitz passiert sei. Es könne nicht sein, dass der Heimatminister zündele, aber dann, wenn es Gewalt gebe, den Mund halte. Der „Rock gegen rechts“ gebe ihr die Hoffnung, dass das weltoffene Deutschland noch in der Mehrheit sei. „Wir werden nicht zurückweichen!“

Nach dem Ende des Konzerts kam es zu einer unangemeldeten Demonstration, an der nach Polizeiangaben etwa 800 Menschen teilnahmen. Mit lauten Sprechchören zogen sie friedlich von der Taunusanlage über den Willy-Brandt-Platz zur Hauptwache.

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