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Ostend Mehr Sicherheit auf dem Pausenhof

Die gemeinsame Fläche von Uhland- und Abendschule soll getrennt werden.

Uhlandschule
Nachts und am Wochenende nutzen Unbekannte den Hof als Treffpunkt - und verdrecken ihn. Foto: Monika Müller

Der Pausenhof der Uhlandschule soll sicherer und sauberer werden. Dafür sprechen sich CDU und Grüne im Ortsbeirat 4 in einem gemeinsamen Antrag aus. Über die Vorlage berät das Gremium in seiner Sitzung am Dienstag, 7. August.

Derzeit wird der Hof nicht nur von der Grundschule genutzt, sondern auch von den Erwachsenen, die auf der Abendschule nachträglich ihren Haupt- oder Realschulabschluss erwerben möchten. Zudem kürzen viele Passanten über das Gelände ab, wenn sie etwa von der Hanauer Landstraße zur Ostendstraße gelangen möchten. Der Elternbeirat der Uhlandschule hat bereits mit dem Kinderbüro einen runden Tisch zu der Problematik veranstaltet.

CDU und Grüne wollen die Initiative unterstützen. Sie möchten prüfen lassen, wie sich verschiedene Verlegungen der Schuleingänge auswirken. Die Fraktionen regen etwa an, dass die Zugänge zu beiden Einrichtungen getrennt werden. Die bisherigen Eingänge an der Hanauer Landstraße und der an der Ostendstraße sollen für die Uhlandschule erhalten bleiben. Der Haupteingang der Abendschule müsse dagegen verlegt werden.

„Wir wissen derzeit nie, wer sich auf dem Schulgelände befindet“, bestätigt Rektorin Ursula Böttcher-Sagebiel die Problematik. Dem Kollegium sei nicht klar, ob es Besucher der Schule für Erwachsenenbildung seien oder etwa Fußgänger. „Es wäre schön, wenn wir das trennen könnten.“ Denkbar sei, den Haupteingang der Abendschule auf die gegenüberliegende Seite des Gebäudes zu verlegen, wo derzeit ein Noteingang ist.

Böttcher-Sagebiel wünscht sich zudem, dass für die Raucher der Abendschule ein separater Platz eingerichtet wird. Momentan stünden diese vor den Eingängen und qualmten, „und die Kinder müssen da durch“. Für die Mädchen und Jungen sei das unschön. Darüber hinaus werde durch die Kippen alles verdreckt.

Problematisch ist laut Böttcher-Sagebiel zudem, dass der Schulhof bei schönen Wetter und am Wochenende als illegaler Treffpunkt missbraucht werde. Die Besucher verschmutzten das Schulgelände regelmäßig mit Pizzaschachteln und Flaschen. „Vielleicht müsste der Zaun erhöht werden“, regt die Rektorin an. Für die unerwünschten Gäste sei der nahe Paul-Arnsberg-Platz offenbar weniger attraktiv. „Vermutlich, weil man bei uns vor Blicken von Außen geschützt ist.“

Eine erste Verbesserung habe es bereits vor nicht langer Zeit gegeben, da der Eingang an der Hanauer Landstraße für Autos geschlossen wurde, sagt Böttcher-Sagebiel. Bis dahin sei der Hof als öffentlicher Parkplatz missbraucht worden. Mitunter seien auch Motorradfahrer über das Schulgelände gefahren. „Inzwischen sind es nur hin und wieder noch Fahrradfahrer, die über unseren Hof abkürzen.“

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