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Obdachlose in Frankfurt Franziskustreff will Brücken bauen

Der Franziskustreff für obdachlose Menschen in Frankfurt wird 25 Jahre alt. Mit verschiedenen Aktionen will die Einrichtung Begegnungen mit Frankfurter Bürger ermöglichen.

Zu seinem 25. Jubiläum in diesem Jahr hat sich der Franziskustreff, eine Einrichtung der Wohnungslosenhilfe an der Liebfrauenkirche, eine Reihe von Aktionen ausgedacht, um Frankfurter Bürger in Kontakt mit obdachlosen Menschen zu bringen. Wie Bruder Paulus Terwitte, der Leiter der Franziskustreff-Stiftung, sagt, soll ein neues Stadtmagazin mit dem Titel „Unterwegs“ die Wahrnehmung von Obdachlosen verändern. „Für die Mitarbeiter und 45 Ehrenamtlichen des Franziskustreffs ist der Umgang mit Obdachlosen Alltag. Für die meisten Frankfurter jedoch nicht“, sagt Bruder Paulus. Das neue Magazin solle Berührungsängste abbauen.

Am Samstag, 8. September, plant die Einrichtung zudem einen „Gläsernen Franziskustreff“, bei dem Menschen mit und ohne Dach über dem Kopf einander kennenlernen sollen. Ab 7.45 Uhr sind alle Frankfurter zu einem Frühstück unter freiem Himmel eingeladen. Wie die Obdachlosen müssen sie dafür einen Unkostenbeitrag von 50 Cent bezahlen.

Außerdem ruft Bruder Paulus das Projekt „Wegbereiter“ ins Leben. Dafür werden ehrenamtliche Unterstützer gesucht, die bereit sind, obdachlose Menschen bei der Arbeits- oder Wohnungssuche zu unterstützen. Am Donnerstag, 25. Oktober, soll dazu ein erstes Freiwilligentreffen stattfinden.

Der Franziskustreff wurde 1992 ins Leben gerufen, er bietet unter anderem fast täglich ein Frühstück für wohnungslose Menschen an.

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