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Heinrich-Kraft-Park in Frankfurt Schöner spielen im Kraft-Park

Das Grünflächenamt und der Ortsbeirat erörtern Ideen zur Umgestaltung des Heinrich-Kraft-Parks in Frankfurt. Das Amt will den Park nach und nach verschönern.

Heinrich-Kraft-Park
Der Heinrich-Kraft-Park soll für Kinder noch attraktiver werden. Foto: peter-juelich.com

Die Pläne für die Neugestaltung des Heinrich-Kraft-Parks nehmen Gestalt an: Mitarbeiter des Grünflächenamts trafen sich die Woche mit Abgeordneten des Ortsbeirat 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach), um über konkrete Bauprojekte zu beratschlagen. Vor allem für Kinder soll der knapp neun Hektar große Waldspielpark in Fechenheim attraktiver werden.

Der Ortsbeirat wünschte sich bereits vor zwei Jahren, dass der Park neu gestaltet und an das ursprüngliche Nutzungskonzept als Spiel- und Erholungsraum angeschlossen wird. Damals begrüßte das Grünflächenamt den Vorschlag.

Als Gesprächsgrundlage diente eine erste Bestandsaufnahme des Landschaftsarchitekturbüros „Beuerlein/Baumgartner“. „Es ging zunächst mal um eine Orientierungshilfe für den Ortsbeirat“, erklärt Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamts im Gespräch mit der FR. Heißt: Auf den Weg gebracht wurde noch nichts. Man habe erste Ideen gesammelt und geschaut, was technisch möglich wäre.

Ideen gibt es viele: Unter anderem der Bau eines Trinkbrunnens, ein Matschspielplatz sowie ein Stellplatz für einen mobilen Kiosk stünden im Raum, berichtet Heldmann. Außerdem müsse man eine Lösung für die Skateanlage finden. „Die ist völlig desolat.“

All das ist natürlich auch eine Frage der Finanzierung. Zwar wurden dem Grünflächenamt im Haushaltsplan bis zum Jahr 2021 jährlich 500 000 Euro für die Sanierung der Frankfurter Waldspielparks zugesichert.

Aber: Außer im Heinrich-Kraft-Park sind in den kommenden Jahren auch die Waldspielparks Scheerwald, Tannenwald und Schwanheim an der Reihe.

SPD wünscht BMX-Strecke mit Hügeln

Man werde deshalb im Heinrich-Kraft-Park nicht alle Wünsche auf einen Schlag, sondern nur nach und nach umsetzen können, erklärt Heldmann. Dabei darf auch der Ortsbeirat mitentscheiden, welche Projekte Priorität haben.

Konkrete Vorschläge kommen von der SPD-Fraktion, die seinerzeit im Ortsbeirat auch den Antrag zum Heinrich-Kraft-Park eingebracht hatte. „Wir wünschen uns eine Neugestaltung des Eingangsbereichs“, sagt Stephan Zilcher (SPD). So müssten vor allem die Baugerüste, die derzeit noch um den ehemaligen Grillbereich herumstünden, abgebaut werden. „Auch ein paar Spielgeräte direkt am Eingang wären schön.“ Eine BMX-Strecke mit Erdhügeln wäre ebenfalls ein Projekt, das schnell umgesetzt werden könnte, glaubt der Sozialdemokrat.

Eine Besonderheit des Heinrich-Kraft-Parks ist der integrative „Tabaluga-Spielbereich“, auf dem speziell für behinderte Kinder entwickelte Spielgeräte stehen. Die Einrichtung von Behindertenparkplätzen in der Nähe des Eingangs stehe deshalb für die SPD ebenfalls an erster Stelle, führt Zilcher aus. Insgesamt lobte der Vorsitzende der SPD-Ortsbeiratsfraktion die Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt: „Die Kommunikation mit der Stadt ist sehr gut.“

Einen Termin für den Start der Bauarbeiten gibt es noch nicht. Der Ortsbeirat wird sich in seiner kommenden Sitzung am 17. September nochmal beratschlagen und dem Grünflächenamt Rückmeldung geben. Anschließend werden die Ideen weiter konkretisiert.

Bis die Bagger anrücken, dürfte es also noch eine Weile dauern. Immerhin: Das vor zwei Jahren durchgesetzte Grillverbot zeigt schon Wirkung. Seitdem sei der Park nicht mehr so überlaufen und vermüllt, lobt Zilcher. „Damit haben wir viel erreicht.“

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