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Gärten in Frankfurt Blick ins kleine Paradies

Verborgene Ecken gibt es am Tag der offenen Gärten und Höfe am Samstag, 2. Juni, im Frankfurter Stadtteil Griesheim zu sehen.

Tag der offenen Gärten
Renate Uhl in in ihrem Garten. Foto: peter-juelich.com

Von der August-Bebel-Straße aus lässt sich kaum erahnen, dass sich in Renate Uhls Hinterhof ein kleiner, aber dennoch fast schon paradiesisch anmutender Garten verbirgt. In ihrer „Erweiterung der Wohnung“, wie sie ihren Garten liebevoll nennt, harmonieren die blühenden roten Rosen mit dem saftig grünen Gras und laden zur Erholung ein. 

Am kommenden Samstag wird Uhl ihre kleine Oase der Ruhe beim Griesheimer Tag der offenen Höfe und Gärten den zahlreichen Gästen zugänglich machen. Auf die Idee ist sie gekommen, nachdem sie in den vergangenen zwei Jahren selbst als Besucherin teilgenommen hatte und „es total genossen habe, zu entdecken, was es in den verborgenen Ecken des Stadtteils so gibt“, erinnert sie sich.

Bereits zum fünften Mal können am Samstag, 2. Juni, von 13 bis 18 Uhr über den gesamten Stadtteil verteilt insgesamt 13 Gärten und Hinterhöfe besichtigt werden. Dabei sei die Veranstaltung keinesfalls als irgendeine Form eines Wettbewerbs zu sehen, sagt Organisatorin Erika Rech von der Gruppe „Aktive Nachbarn“: „Es geht an dem Tag nicht darum, wer den schönsten Garten hat“, betont sie. 

Im Vordergrund steht für Rech und Mitorganisatorin Ursula Schmidt vom Griesheimer Vereinsring vielmehr, dass sich die Menschen im Stadtteil begegnen und miteinander ins Gespräch kommen. „Die Öffnung des eigenen Hofes oder Gartens für andere soll auch ein Stück die Nachbarschaftlichkeit fördern“, erläutert Rech die Intention des Tages. Ursula Schmidt bezeichnet das Format dementsprechend auch als eine gute Zwischenstufe: „Man muss die Nachbarn ja vielleicht nicht immer gleich ins eigene Wohnzimmer einladen, gleichzeitig aber auch nicht immer zum Erzählen so unpersönlich auf dem Gehweg vor dem Haus stehen bleiben“, sagt sie. 

Am Benno-Schubert-Park, direkt am Mainufer gelegen, befindet sich noch ein ganz anderer Garten. Auf etwa 800 Quadratmetern hat Hubert Braunbart hier in den vergangen fünf Jahren ein kleines Garten- und Holzrefugium erschaffen. Begleitet vom Duft des von Rindenmulch bedeckten Bodens sticht hier weniger die sorgfältige Auswahl und Kombination der einzelnen Blumen ins Auge, als vielmehr die unterschiedlichen von ihm selbst gefertigten Holzarbeiten, die überall verteilt herumstehen. 

Zur Teilnahme am Tag der Offenen Höfe und Gärten hat Erika Rech ihn mehr oder weniger überredet, wie er erzählt. Darum bemüht, bis zum Wochenende noch ein wenig Ordnung in den Garten zu bringen, bezeichnet er den Tag abschließend dennoch als „eine sehr schöne Sache“. Und fügt mit einem Grinsen hinzu: „Ich bin gespannt auf die Resonanz der Besucher.“

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