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Frankfurt-Fechenheim Feuer in Lagerhalle - Gebäude stürzt ein

1. UpdateKurz vor Mitternacht bricht in einer Lagerhalle in Fechenheim ein Feuer aus. Ein angrenzendes Chemiegelände kann nur durch den massiven Einsatz der Feuerwehr geschützt werden.

19.06.2018 07:32
Grossbrand in Fechenheim
Die Stahlkonstruktion der brennenden Lagerhalle ist in sich zusammengebrochen. Foto: Andreas Arnold

Eine größere Lagerhalle im Frankfurter Stadtteil Fechenheim ist in der Nacht zum Dienstag fast vollständig niedergebrannt. Es handelte sich um eine rund 4800 Quadratmeter große Halle, in der sich auch eine Autowerkstatt mit Fahrzeugen befand.

Zahlreiche Autos, darunter offenbar auch teure Modelle, wurden bei dem Feuer zerstört, wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte. Ein Polizeisprecher berichtete, der Hallenkomplex sei von mehreren Firmen als Lagerhalle genutzt worden. Auch Haushaltsgeräte und Möbel seien dort gelagert worden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Auch mehrere Stunden nach dem ersten Alarm brannte die Halle im Inneren weiter, wie es auf Nachfrage bei der Feuerwehr hieß. Platzende Autoreifen, Spraydosen und Gasflaschen verursachten immer wieder laute Knallgeräusche.

„Die Stahlkonstruktion der Lagerhalle fiel letztendlich wie ein Streichholzgebilde in sich zusammen“, schrieb die Feuerwehr in einer Mitteilung. Ein angrenzendes Chemiegelände konnte durch einen massiven Kühleinsatz mit Wasser vor dem Feuer geschützt werden.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Mittag an. „Der Brandort muss noch nach Glutnestern abgesucht und diese dann abgelöscht werden“, sagte Feuerwehrsprecher Andreas Mohn.

Der Brand war laut Feuerwehr kurz vor Mitternacht ausgebrochen. Rund hundert Einsatzkräfte waren während er Löscharbeiten vor Ort. Auf Bildern auf Twitter war über dem Industriegebiet im Osten der Stadt dichter Rauch zu sehen. Die Feuerwehr rief die Menschen im Stadtteil auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Wie es zu dem Brand kommen konnte, war zunächst unklar. Auch zur Höhe des Schadens konnten Polizei und Feuerwehr am Morgen noch keine Angaben machen. „Es wird noch etwas dauern, bis die Ermittlungen am Brandort losgehen können“, erklärte Andreas Mohn. (dpa/lhe/afp) 

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