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Fechenheim Neuer Standort für Bürgeramt

Die Außenstelle des Bürgeramts zieht voraussichtlich im Oktober in die Straße Alt-Fechenheim. Künftig kümmern sich zwei Mitarbeiter um die Anliegen der Bürger.

Pfortenstraße
Zu klein und nur über Treppen zu erreichen: Das derzeitige Bürgeramt in der Pfortenstraße. Foto: Christoph Boeckheler

Bald ist es soweit: In rund zwei Monaten bezieht die Außenstelle des zentralen Bürgeramts in Fechenheim den neuen Standort in der Straße Alt-Fechenheim 89. Mit dem Umzug dürfte die Schließung der Fechenheimer Außenstelle endgültig vom Tisch sein. Ortsbeirat und Quartiersmanagement begrüßen die Lösung.

Noch ist die Außenstelle im Alten Rathaus in der Pfortenstraße untergebracht. Dort ist allerdings nur Platz für einen Mitarbeiter. Zudem gibt es keinen Warteraum und der Zugang ist nicht barrierefrei.

Anfang 2017 stand für kurze Zeit die Zusammenlegung der Bürgerämter Bergen-Enkheim und Fechenheim im Raum. Als möglicher Standort waren Räume in Fechenheim-Nord oder Enkheim im Gespräch. Der Ortsbeirat 11 sprach sich damals vehement gegen diese Pläne des Baudezernenten Jan Schneider (CDU) aus. Mit dem anstehenden Umzug ist eine Zusammenlegung wohl erstmal vom Tisch. Ortsvorsteher Werner Skrypalle (SPD) zeigte sich angesichts der neuen Räume erfreut: „Es ist schön, dass es eine innerörtliche Lösung gibt.“ Tatsächlich ist der neue Standort nur knapp 300 Meter von der Pfortenstraße entfernt.

Auch Quartiersmanagerin Nora David begrüßte die nun gefundene Lösung: „Es ist uneingeschränkt positiv, dass das Bürgeramt in Fechenheim erhalten bleibt.“ Die Außenstelle werde von vielen Anwohnern genutzt. Vor allem für ältere Menschen sei der Standort wichtig.

Hoffen auf Synergie-Effekte

In unmittelbarer Nähe der neuen Außenstelle liegt das Fechenheimer Stadtteilbüro, sowie ein vom Frankfurter Verband betriebenes Senioren-Begegnungszentrum. Aus Sicht der Quartiersmanagerin ist der neue Standort deshalb eine Verbesserung gegenüber den alten Räumen. „Da gibt es hoffentlich Synergie-Effekte“, sagte David. „Wer in Zukunft zum Bürgeramt geht, bekommt direkt die Angebote des Stadtteilbüros mit.“ Auch dass der neue Standort ebenerdig und barrierefrei ist, sei ein klarer Vorteil gegenüber den Räumen im Rathaus.

Im neuen Domizil werden zukünftig zwei Mitarbeiter die Anliegen der Bürger bearbeiten. Das bisherige Serviceangebot sowie die Öffnungszeiten bleiben erhalten: Die Außenstelle hat von montags bis freitags insgesamt 28 Stunden geöffnet.

Wann genau der Umzug ansteht, ist noch nicht klar. Ursprünglich war die Eröffnung der neuen Außenstelle auf Anfang September angesetzt. Doch aufgrund der Umbauarbeiten, habe sich der angepeilte Termin verzögert, sagte eine Sprecherin des Baudezernats. Derzeit rechne man mit einer Eröffnung im Oktober. Unklar ist derzeit auch noch, ob die Außenstelle während des Umzugs vorübergehend schließen muss. „Das ist alles noch in der Planung.“

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