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Bornheim Planschen unterm Cabriodach

Das neue Familienbad in Bornheim wird mehr als 34 Millionen Euro kosten. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich 2019.

Panoramabad
In sechs Jahren könnten hier Wohnungen stehen. Foto: Rolf Oeser

Nach wie vor ist offen, ob das geplante Erlebnis- und Familienbad am Bornheimer Hang ein so genanntes Cabriodach erhält. Sportdezernent Markus Frank (CDU), Vertreter der Stadt und der von der ABG Frankfurt Holding geführten Bäderbaugesellschaft haben sich vor kurzem auf den Entwurf eines Architekturbüros geeinigt, der ein entsprechendes Dach beinhaltet. Doch müsste der Plan noch nachgearbeitet werden, sagt ABG-Chef Frank Junker auf Anfrage. Erst danach werde entschieden, ob es ein Schiebedach geben wird oder nicht.

Der Sieger-Entwurf sei überzeugend gewesen, so Junker. Er zeige, dass die von der Stadt gewünschten Elemente realisiert werden könnten. Das neue Schwimmbad soll westlich neben der Eissporthalle in die Höhe ragen. Im ersten Stock sollen ein Sport-, ein Familien- und ein Erlebnisbad entstehen. Im Obergeschoss ist ein Wellnessbereich mit Sauna und Außenbereich vorgesehen. Nötig wird der Bau, da eine Sanierung des maroden Panoramabads an der Inheidener Straße unwirtschaftlich ist (die FR berichtete). Die Stadt beziffert die Kosten für das Neubauprojekt auf 34,3 Millionen Euro.

Die Architekten sollen jetzt ihren Entwurf in den kommenden vier Wochen nachbessern, sagt Junker. Dabei soll etwa geklärt werden, wie das Schiebedach energetisch sinnvoll umgesetzt werden kann. Offen sei auch, ob ein gläsernes Dach eine Verschattung oder eine Kühlung des Schwimmbads nötig mache, so der ABG-Chef.

Ortsvorsteher Hermann Steib (Grüne) ist zuversichtlich, dass die Bornheimer auch im neuen Bad unter freiem Himmel schwimmen können werden. Das Stadtteilgremium habe sich dafür ausgesprochen, dass in dem Neubau „ein angemessener Ersatz“ für den Außenbereich des Panoramabades entsteht.

Sollte ein fertiger Entwurf in einem Monat vorliegen, könne voraussichtlich Anfang 2019 mit dem Bau am neuen Schwimmbad begonnen werden. Junker rechnet damit, dass die ersten Gäste 2022 dann ins Wasser gehen können. Erst nach dem Ende der Arbeiten am Festplatz wird das Gebäude an der Inheidener Straße abgerissen. Auf dem Areal wird die ABG 76 bis 80 Wohnungen bauen. Davon sollen nach Angaben des ABG-Chefs 30 Prozent als geförderter Wohnraum entstehen. Sie könnten 2023 oder 2024 fertig sein.

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