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Riedberg Struktur und Übersicht

Der Riedberg besticht durch seine moderne Planung mit einer klaren Straßenführung, Stringenz und vielen Spielplätzen. Vor allem junge, gutverdienende Familien fühlen sich hier wohl.

Riedberg
Die Häuser weiß, die Bäume akurat gestutzt in der Graf-von-Stauffenberg-Allee: Den einen ist der Riedberg zu eintönig, andere schätzten die Übersichtlichkeit. Foto: Peter Juelich

Richtung Süden blickend erstreckt sich die imposante Aussicht den Hang hinunter Richtung Skyline auf der gegenüberliegenden Seite zeichnet sich am Horizont der Große Feldberg mit seinem markanten Fernmeldeturm ab und mittendrin liegt Frankfurts jüngster Stadtbezirk: der Riedberg.

Wo bis in die 1990er Jahre noch ausgedehnte Ackerflächen lagen, stehen jetzt moderne Wohnhäuser und die dazugehörige Infrastruktur wie Kindertagesstätten, Schulen, Arztpraxen. Verteilt auf insgesamt sieben Quartiere entstanden hier seit dem Jahr 2000 circa 6400 Wohnungen, mit Abschluss der Bebauung im Jahr 2020 sollen hier rund 16 000 Menschen leben.

Wer Altbauten und verwinkelte Gässchen sucht, der ist am Riedberg falsch. Besticht der Stadtbezirk doch durch seine deutlich wahrnehmbare Struktur, die Ausdruck einer modernen Stadtplanung ist. Denn weder enge Straßenschluchten mit schlecht einsehbaren Ecken noch irreführende Straßenführung prägen das Bild, sondern Geräumigkeit und von Bäumen gesäumte Straßenzüge sowie nüchterne, weißgetünchte Hausfassaden. Von Doppel- und Reihenhäusern über Eigentumswohnungen bis hin zu Stadtvillen mit Blick in den Taunus, dazu eine hohe Anzahl moderner, abwechslungsreicher Kinderspielplätze, ein Einkaufszentrum für den täglichen Bedarf sowie gepflegte Grünanlagen – wenig überraschend, dass es vor allem gutverdienende, junge Familien mit Kindern auf den Riedberg zieht.

Doch auch wenn die Bauarbeiten für den neuen Stadtbezirk mittlerweile fast beendet sind, so ganz fertig wirkt der Riedberg immer noch nicht. Dass das nicht nur an den vielerorts noch immer existierenden Baustellen liegt, weiß auch Michel Gladis von der Interessengemeinschaft Riedberg. Denn ausbaufähig am Riedberg sei tatsächlich noch das gemeinsame alltägliche Leben, welches sich ihm zufolge allerdings nur „gemeinsam im Stadtbezirk entwickeln kann.“

Dafür engagiert er sich in der IG Riedberg, die sich nicht nur zur Aufgabe gemacht hat, die Kommunikation der Bewohner des Riedbergs untereinander zu stärken, sondern die ebenfalls etwas mehr Leben in den Stadtbezirk bringen möchte. Ein Teil davon stellt etwa das zweitägige Sommerfest der IG Riedberg dar, welches am zweiten Augustwochenende im Bonifatiuspark stattfindet und, so Gladis, ein „Familienfest für Jung und Alt wird.“

Das Sommerfest beginnt am Samstag, 11. August ab 13 Uhr im Bonifatiuspark mit Musik und einem Sponsorenlauf und endet am Sonntag, 12. August, mit einem Public Viewing des Supercup-Spiels Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München. Mehr Infos online: ig-riedberg.de

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