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Preungesheim Geld für Ausflug zum Reiterhof

Die Liesel-Oestreicher-Schule engagiert sich für den Kinder- und Jugendhospizverein. Die Kinder spenden 2650 Euro, die sie beim schuleigenen Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember gesammelt haben.

24.02.2017 17:04
Jan Klauth
Liesel-Oestreicher-Schule
Spendenübergabe von links: Anastasia Jelicic (Elternbeirat) Angela Möschter (Hospiz), Ursula Grimm( Schulleiterin) Markus Brandau (Elternbeirat). Foto: Christoph Boeckheler

Heilig Abend ist zwar schon vorbei, die Bescherung hält an: 2650 Euro spenden die Schüler der Liesel-Oestreicher-Schule an den Kinder- und Jugendhospizverein. Gesammelt haben die mehr als 400 Kinder das Geld beim schuleigenen Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember. Dieser fand zum zweiten Mal an der 2007 in der Siedlung Frankfurter Bogen eröffneten Grundschule statt. Die Einnahmen aus dem ersten Weihnachtsmarkt 2015 hat die Oestreicher-Schule der Frankfurter Tafel gespendet.

„Nach dem großen Erfolg im ersten Jahr wurden die Einnahmen sogar übertroffen“, freut sich Schulleiterin Ursula Grimm bei der Spendenübergabe an das Hospiz am Donnerstagvormittag.

„Dass wir als Grundschule das Hospiz unterstützen liegt nahe“, sagt Lehrerin Silke Timmermann. „Viele der erkrankten Kinder sind im selben Alter wie unsere Schüler.“ Mehr als 30 Familien mit schwer kranken Kinder betreut der Hospizverein im gesamten Stadtgebiet. Neben der Begleitung der Kinder liegt der Fokus vor allem auf alltagspraktische Unterstützung und Entlastung, erklärt Angela Möschter, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Unterstützung wie durch die Liesel-Oestreicher-Schule sei für den Verein wichtig. „Schließlich finanzieren wir und zu 80 Prozent aus Spenden“, betont Möschter. Mit der Spende der Schüler möchte das Hospiz einen Ausflug mit mehreren Familien auf einen Reiterhof bei Aschaffenburg organisieren. Außerdem sollen die hausinternen Aus-und Fortbildungen für die ehrenamtlichen Betreuer gefördert werden.

Beim Markt im Dezember haben die Kinder vor allem selbst gebastelte Weihnachtskarten verkauft, Teelichter und Deko-Sterne – an rund zwanzig Ständen im Innenhof der Schule. Insbesondere Waffeln und Obstspieße seien gut angekommen, das habe die Kassen gefüllt, erinnern sich einige der Schüler.

„Der Weihnachtsmarkt war ein Besuchermagnet im Stadtteil“, sagt Markus Brandau, stellvertretender Vorsitzender des Elternbeirats. Neben dem Schwedischen Weihnachtsmarkt an der Festeburgkirche sei er in Preungesheim nämlich einzigartig.

„Dieses Jahr wird aber eine Pause beim Weihnachtsmarkt eingelegt“, sagt Schulleiterin Grimm. Alle zwei Jahre soll er im Frankfurter Bogen zukünftig stattfinden. Dem sozialen Engagement verschreibt sich die Schule weiterhin: Kommenden Sommer wird auf dem Schulgelände zum zweiten Mal ein Sponsorenlauf veranstaltet. Der Erlös soll größtenteils an den Förderverein der Schule gehen.

Der hat nicht nur für die Weihnachtszeit kreative Ideen, sagt Markus Brandau: „Für den Sommer 2018 haben wir einen großen Zirkus im Schulhof geplant – mit den Kindern als Akteuren.“

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