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Otto-Hahn-Schule in Frankfurt Otto-Hahn-Schule wird saniert und erweitert

Die Stadt Frankfurt investiert rund 11,5 Millionen Euro in die Otto-Hahn-Schule in Frankfurt. Der Magistrat stimmt einer Vorlage von Baudezernent Jan Schneider zu.

Otto Hahn Schule
Die Otto-Hahn-Schule wird saniert und erweitert. (Archiv) Foto: Monika Müller

Rund 11,5 Millionen Euro investiert die Stadt in die Otto-Hahn-Schule. Das geht aus der Bau- und Finanzierungsvorlage hervor, die der Magistrat am Freitag beschlossen hat. Demnach wird ein Bauteil saniert und mit einer Erweiterung der Raumbedarf gedeckt, der durch die Vergrößerung des Gymnasialzweigs der Kooperativen Gesamtschule von drei auf fünf Züge entstanden ist.

In der Schule am Urseler Weg wartet man schon lange auf eine Zusage, wann die Stadt mit der Sanierung beginnt. Ursprünglich sollte es bereits in diesem Jahr losgehen, sagte Direktorin Birgit Haake vor kurzem auf Anfrage der FR. Ein Teil der Schüler und die Verwaltung wären demnach schon im November 2017 in eine Containeranlage ausgelagert worden. Doch dann verzögerte sich das Vorhaben. Bis vor kurzem waren Haake nur ungefähre Termine bekannt. Auch der Ortsbeirat 15 hatte eine zeitnahe Sanierung und Erweiterung gefordert.

Der Beginn der Arbeiten ist nach Angaben der Stadt für August 2019 vorgesehen. Jeweils rund die Hälfte der Kosten entfallen auf die Sanierung und auf die nötige Auslagerung von Räumen in eine temporäre Modulanlage. Umfassend modernisiert werden soll Bauteil B, das in den 60er Jahren entstanden ist. Geplant sei eine Verbesserung des energetischen Standards sowie eine Ertüchtigung des Brandschutzes.

Sanieren will die Stadt auch die Sichtbetonfassade, das charakteristische Erscheinungsbild soll aber erhalten bleiben. Durch die Dämmung von Wänden und Dach, den Austausch der Fenster und des Sonnenschutzes sowie den Einbau einer Lüftungsanlage rechnet Baudezernent Jan Schneider (CDU) damit, dass der Heizwärmebedarf um rund 70 Prozent sinkt: „Dadurch reduzieren wir auch die Kohlendioxid-Emissionen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Während der Sanierung werden die Räume der Gebäudeteile A und B in eine zweigeschossige Anlage aus Modulen ausgelagert – in einer angrenzenden Grünfläche. Sie werde so dimensioniert, dass sie im Zuge der Erweiterung des Gymnasialzweigs zwölf zusätzliche Klassen aufnehmen kann.

Um den Raumbedarf dauerhaft zu decken, ist ein Neubau anstelle der Bauteile A und E geplant. Dazu sei bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt und ein Raumprogramm beschlossen worden, teilt die Stadt mit. Planungsmittel sind für den Haushalt 2019 angemeldet. Mit dem Bau könne 2021 begonnen werden.

Für den Neubau der ebenfalls in die Jahre gekommenen Sporthalle 1 der Schule soll im nächsten Jahr mit der Planung begonnen werden. In Betrieb genommen wird sie voraussichtlich Mitte 2022, rechtzeitig zur 1250-Jahrfeier des Stadtteils Nieder-Eschbach. 

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Schulen in Frankfurt

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